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Basketball: JBBL

Bonus-Runde für Metropol

01.02.2012 | 17:21 Uhr
Bonus-Runde für Metropol
Headcoach Peer Reckinger (l.) und Assistenten Thomas Schnell (r.) und Johannes Hülsmann Foto: Mathias Schumacher / WAZ FotoPool

Recklinghausen.Die Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) steht kurz vor der Hauptrunde. Nach Abschluss der regulären Saison geht es nun darum, sich für die eigentliche Playoff-Runde zu qualifizieren. Die Hauptrunden-Gruppen setzen sich aus den jeweils besten drei Teams zweier Divisionen zusammen, so dass vier Gruppen entstehen. Titelfavoriten sind schnell gefunden.

Meistens sind das die Teams, die schon unter der Saison überzeugt haben, weil sie Punkte aus der Saison mit in die Hauptrunde nehmen. Der Basketballnachwuchs von ALBA Berlin hat sich unter der Saison ohne Mühe gegen die Konkurrenz im Osten durchgesetzt und gilt nun als großer Favorit der Hauptrunden Gruppe drei und auch als eines der Teams, die später die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Weitere Favoriten sind der ebenfalls ungeschlagene TV Langen sowie der der FC Bayern München und die s.Oliver Baskets Akademie.

Mannschaften mit Ausgangspositionen, von denen man im Lager der Metropol Baskets Ruhr nur träumen kann. Einen Sieg und drei Niederlagen nehmen die Metropols mit in die Hauptrunden-Gruppe zwei, wobei es auch ein bisschen besser hätte aussehen können. „Das letzte Spiel gegen Paderborn ging in die Hose, aber da hätten wir auch nicht mehr viel dran ändern können. Die Paderborner haben an dem Tag klasse Basketball gespielt“, sagt Headcoach Peer Reckinger, der nun dabei ist, sein Team auf den Start der Hauptrunde am 12. Februar einzustellen. Eins ist für ihn aber schon im Vorfeld klar: „Verloren ist noch lange nichts.“

In einer Gruppe mit den Teams aus der West-Division rechnet sich Reckinger große Chancen aus: „Die Köln 99ers sind großer Favorit der Gruppe, aber auch gegen die haben wir in der Vorbereitung mit einem gemischten Kader nur mit einem Punkt verloren, also bin ich sehr gespannt auf die Spiele. Gegen Hagen und Paderborn erwarten uns ganz schwere Spiele, die aber machbar sind.“ Peer Reckinger wünscht sich vier Siege aus sechs Spielen. Damit würde man zumindest den vierten Platz, der zum Weiterkommen reicht, wohl sicher haben und vielleicht noch auf den dritten Platz rutschen. Je weiter oben desto besser ist die Devise, denn falls man sich gerade auf den vierten Platz der Gruppe rettet, steht als Playoff Gegner der Erstplatzierte aus der Gruppe eins auf dem Spielplan – mit großer Wahrscheinlichkeit ALBA Berlin. „Wenn es möglich wäre, würden wir dem am liebsten aus dem Weg gehen, aber wenn es dazu kommen sollte, würden wir uns natürlich auch riesig freuen. Das ist für jeden der Spieler dann eine große Erfahrung“, sagt Reckinger. Mit der Chemie im Team und der Form ist der Coach in diesen Tagen sehr zufrieden, so dass einem guten Hauptrunden-Auftakt eigentlich wenig im Weg steht. „Wir haben eine gute Saison gespielt, aber sind natürlich kein Meisterschaftskandidat, so dass wir mit den Gedanken in die Spiele gehen können, dass alles, was jetzt noch kommt, Bonus ist.“ Bis wohin es für den Basketball-Nachwuchs aus dem Ruhrgebiet gehen kann, bleibt vor dem Start der Hauptrunde noch offen.

Fabian Hollenhorst

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