Bezirksliga: Die Vorschau
18.02.2010 | 15:47 Uhr 2010-02-18T15:47:00+0100Auf einen Blick.
Am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Nord) erwartet die PSV Recklinghausen II Westfalia Hörde. Dem Team von Trainer Michael Brannekämper scheint der Karneval aber nicht allzu gut getan zu haben. Das Training am Rosenmontag viel aus und danach gab es gleich mehrere Krankheitsfälle. „Vielleicht hat der ein oder andere zu viel rumgebusselt”, so der Übungsleiter. „Ein vernünftiges Eingehen auf Hörde war dadurch eigentlich gar nicht möglich.” Das Hinspiel sei der PSV noch gut in der Erinnerung haften geblieben. „Es war unser erste Sonntagmorgen-Spiel. Da sind wir ganz schlecht reingekommen. Wir müssen in der Deckung fest stehen und auch mal einfache Tore machen.”
Der von Björn Nübel trainierte Waltroper HV tritt am Sonntag (16.30 Uhr) beim VfL Bochum an, der zuletzt mit einem Sieg beim HTV Recklinghausen Lebenszeichen sendete und mit der TSG Schüren gleichzog. „Bochum hat zuletzt gezeigt, dass doch noch was geht. Wir haben zuletzt gezeigt, dass gar nichts geht. Die Mannschaft muss jetzt Charakter zeigen.” Das allerdings ohne Björn Benden, der ebenso wie Tobias Pinzler und Keeper Felix Trümper nicht mit von der Partie sein wird. Auch die Einsätze der erkrankten Max Hülsmann und Kevin Wessels stehen noch nicht fest. Dafür wird Neuzugang Dominik Ahn sein Debüt geben. Nübel: „Mit ihm haben wir auf halblinks einen vernünftigen Ersatz für Björn Benden ist.”
Der HTV Recklinghausen muss am Sonntag (18 Uhr) bei Überraschungsteam HSG Rauxel-Schwerin ran. Gegen die Castrop-Rauxeler sah die Mannschaft von Trainer Andreas Gutzeit in der Vergangenheit sowieso selten gut aus, jetzt, wo die Rauxeler auch noch oben mitspielen, wird es nur umso schwieriger. „Wenn ich sehe, wie wir im Moment agieren, dann haben wir in Rauxel nicht den Hauch einer Chance”, sagt Gutzeit. der auf Michael Schiwek und auch weiterhin auf Daniel Brunner verzichten muss. „Wir müssen versuchen ihr Tempo zu antizipieren, sie spielen eine gute erste und zweite Welle, und die Bälle nicht allzu einfach herzugeben.” Besonders von den Akteuren, die durch die vielen Ausfälle, die sich bisher wie ein Roter Faden durch die Saison ziehen, die ihre zuvor oft geforderten Spielzeiten bekommen, erhofft sich Gutzeit eine Steigerung. „Da müssen jetzt auch mal ganz klare Impulse kommen. In solchen Dingen bin ich nämlich nachtragend. Wer seine Chancen nicht nutzt, rückt auch wieder ins zweite Glied.”

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