Besondere Talentförderung

Sport wird am Hittorf-Gymnasium groß geschrieben. Das belegen nicht allein die Erfolge einiger Schulmannschaften in verschiedenen Disziplinen auf Kreis- und Bezirksebene. Oberstufenschüler können Sport als Abiturfach oder als Leistungskurs wählen. Schulleiter Hermann Maas macht sich auch dafür stark, dass den Kindern und Jugendlichen ausreichend Unterrichtsstunden angeboten werden. Bewegung muss sein.

RECKLINGHAUSEN.. Das hat sich die Ganztagsschule auch auf die Fahne geschrieben. Sportinteressierte Mädchen und Jungen können aus einem breiten Angebot wählen. "Fußball war ein Segment, das uns noch fehlte", räumt Maas ein.

Das änderte sich am Donnerstag. Der Schulleiter und Manfred Deister, Vorsitzender des Jugendausschusses des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes, unterzeichneten eine Vereinbarung, dass junge Kickerinnen und Kicker gezielt gefördert werden: Das Hittorf-Gymnasium wurde zur Partnerschule des Deutschen Fußball-Bundes ernannt.

In Westfalen gebe es bereits rund 70 Partnerschulen, berichtet Manfred Deister. Tendenz steigend. "Wir gehen die Verbindung gerne ein."

Schulen verpflichten sich, den Kindern und Jugendlichen zusätzliche Sportstunden anzubieten. "Das ist nicht schädlich", schmunzelt der Jugendausschuss-Vorsitzende.

Von diesem zusätzlichen Training würden nicht nur die jungen Fußballer, die oftmals in Vereinen aktiv sind, profitieren. "Auch die Vereine haben etwas davon. Und daran hat der Verband auch Interesse."

In erster Linie profitieren die jungen Fußballer, die sich bei Sichtungsturnieren der Partnerschulen für ein weiteres Training in DFB-Stützpunkten empfehlen können. "Wir wollen, dass der Nachwuchs gefördert wird", erklärt Hermann Maas. Nicht nur auf dem Fußballplatz, fügt der Schulleiter hinzu.