Aufatmen beim FC 26

Aufatmen bei den Handballern des FC 26 Erkenschwick. Im Bezirksliga-Kellerduell gegen Schlusslicht ÖSG Viktoria Dortmund gelang der Mannschaft von Eberhard Metz in der Willi-Winter-Halle ein enorm wichtiger 31:27 (13:13)-Erfolg, durch den sich die Rapener erst einmal etwas Luft im Abstiegskampf verschafft haben.

Oer-erkenschwick.. "Die Tabelle ist gefährlich. Da sind noch einige Mannschaften in Gefahr. Wir müssen jetzt unbedingt weiter punkten", sagte ein erleichterter FC-Coach nach dem knappen Sieg. Der Erfolg stand lange auf der Kippe. 13:13 hieß es zur Pause. Nachdem die Gastgeber schnell mit 4:1 geführt hatten, schlichen sich in der Folge viele Fehler ein. "Wir waren verkrampft, lange nicht so gut wie zuletzt gegen ATV Dorstfeld. Die jungen Spieler müssen erst einmal lernen, mit dem Druck umzugehen", zeigte Metz Verständnis.

Auch nach der Pause lief es noch nicht rund bei den Gastgebern. Zehn Minuten vor dem Ende führten die Dortmunder sogar mit 26:24. Metz nahm eine Auszeit. "Ich musste die Jungs noch einmal wachrütteln", sagt der Coach, der für die Schlussminuten auch mit Routinier Michael Rößler einen neuen Torwart zwischen die Pfosten stellte. Tatsächlich legte der FC angeführt von Philipp Kusmierz, der einen starken Tag erwischte, einen fulminanten Schlussspurt hin. Sieben Tore gelangen dem FC in den letzten zehn Minuten noch. Auf der anderen Seite musste Rößler nur noch einen einzigen Ball aus dem Netz holen. "Es gibt für uns keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Was zählt, sind die beiden Punkte", brachte es Metz auf den Punkt.