Auf dem Weg zum Übungsleiter

Wer hat noch nicht den Hinweis eines Lehrers bekommen, wonach man nicht für die Schule lernt, sondern fürs Leben? Für 51 Jugendliche aus acht weiterführenden Schulen ist das kein nur dahergesagtes Sprichwort. Die 14- bis 16-Jährigen können es nach ihrer erfolgreichen Ausbildung zum Sporthelfer bestätigen.

Recklinghausen.. 35 Acht- und Neuntklässer der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Bernhard-Overberg-Realschule, Hauptschule Wasserbank, Otto-Burrmeister-Realschule, Maristen-Realschule sowie des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums und Theodor-Heuss-Gymnasiums drückten danach weiter die Schulbank und nahmen auch noch an der Fortbildung zum Gruppenhelfer II teil. "Damit haben sie die Basisausbildung für die Übungsleiter-C-Lizenz", sagt Daniel Gohrke (StadtSportVerband und Arbeitskreis Schulsport der Stadt Recklinghausen).

Die Jugendlichen haben damit die Voraussetzungen geschaffen, den nächsten Schritt gehen, sprich sich in Sportvereinen zu engagieren. "Das wäre natürlich der Optimalfall", erklärt Gohrke. "Wir würden gern eine Brücke von der Schule zum Verein schlagen."

Sporthelfer kommen beim Sportangebot in Pausen oder dem offenen Ganztag zum Einsatz oder helfen bei Wettkämpfen der Schulen mit. Gruppenhelfer können in Vereinen gemeinsam mit Übungsleitern wirken. "Das ist der Weg zum Übungsleiter und Trainer", erklärt Gohrke.

Den ersten Schritt haben die 14- bis 16-Jährigen gemacht. Viele von ihnen sind in Vereinen aktiv und wollen sich nun dort einbringen. Und dieses ehrenamtliche Engagement würdigte Bürgermeister Christoph Tesche bei der Verleihung der Urkunden. "Das ist nicht selbstverständlich. Danke, dass Ihr Euch so engagiert und aktiv für Eure Schulkameraden da sein wollt."

Um gut gerüstet für die kommenden Einsätze zu sein, haben Tesche, Sportdezernent Georg Möllers und Jürgen Nethöfel (stellvertretender Sportausschuss-Vorsitzender) neben den Urkunden und Sporthelfer-T-Shirts auch Erste-Hilfe-Pakete und Trillerpfeifen überreicht.