Andreas Kuhn ist jetzt ein "Ironman"

Der Waltroper Andreas Kuhn und Thorsten Berka vom TriTeam Selm starteten beim IRONMAN Frankfurt und gaben ihr Debüt auf der Langdistanz.

Frankfurt.. Morgens um 7 Uhr fiel für beide der Startschuss zu ihrem langen Tag. Zusammen mit 2 500 Triathleten aus der ganzen Welt stürzten sie sich in die Fluten des Langener Waldsees. Da die Wassertemperatur wegen der tropischen Hitze an den Vortagen 26,8C betrug, sprach der Veranstalter ein Neopren-Verbot aus.

Zuschauer stehen Spalier
Nach 3,8 Kilometern ging es in die Wechselzone, um die zweite Disziplin, das Radfahren, in Angriff zu nehmen. Vom Waldsee fuhren die Triathleten über zwei Runden durch das Frankfurter Umland. Hierbei mussten 180 km mit etwa 1 000 Höhenmetern bewältigt werden.
Höhepunkt auf dieser Strecke war sicherlich der ‚Heartbreak Hill‘ in Bad Vilbel, an dem die Zuschauer Spalier standen und nur eine enge Gasse für die Athleten offen ließen.
Die Temperatur war mittlerweile auf über 40C angestiegen, sodass selbst der Fahrtwind auf dem Rad sich anfühlte wie ein heißer Fön.

Zieleinlauf am Römer
Die zweite Wechselzone lag direkt am Main. Von hieraus startete die letzte Etappe, der abschließende Marathon.
Die 42,195 Kilometer lange Strecke führte über vier Runden immer direkt am Mainufer entlang, bevor die Triathleten dann endlich zum Zieleinlauf auf den Römerberg abbiegen durften. Hier wurde jeder einzelne von ihnen mit den Worten ‚You are an Ironman‘ begrüßt und von den tausenden Zuschauern gefeiert. Andreas Kuhn und Thorsten Berka kamen fast zeitgleich ins Ziel und blieben mit 11:52 Stunden und 11:58 Stunden trotz der extremen Bedingungen noch unter der Zwölf-Stunden-Marke.