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Allerlei und Asamoah

12.08.2011 | 17:30 Uhr
Allerlei und Asamoah

Marl.Gestern Abend nach dem Abschlusstraining saßen die Spieler des VfB Hüls noch lange zusammen. Im Vereinsheim wurde gemeinsam gegessen, auf der Videoleinwand lief die Zweitligapartie des VfL Bochum gegen den FC St. Pauli. Das macht der VfB Hüls am Freitagabend immer so. „Eine Halbzeit ist Pflicht“, sagt Trainer Olaf Thon. Auf Erstligafußball mussten die NRW-Liga-Kicker wegen des Länderspiels am Mittwoch aber verzichten.

Die Stimmung am Badeweiher ist hervorragend. Beim Auftaktspiel am Samstag in Aachen präsentierte sich die Thon-Elf in beeindruckender Form. Die ambitionierte Mannschaft des TSV Alemannia Aachen II war beim 0:2 chancenlos.

Und übrigens ist Gerald Asamoah zurück. Der Ex-Nationalspieler hat offensichtlich noch keinen neuen Verein gefunden, trainierte am Donnerstag erstmals wieder mit, es war bereits die neunte Einheit Asamoahs in Hüls.

Für Abteilungsleiter Horst Darmstädter bedeutet das wieder Arbeit. „Immer ran an die Buletten“, sagt er und lacht. „Aber unter Druck setzen darf man ihn nicht. Er kennt die Jungs, fühlt sich wohl. Meinetwegen muss er keinen anderen Verein mehr finden.“

Am Sonntag um 15 Uhr ist aber erst einmal Westfalia Herne am Badeweiher zu Gast. Rund um das Schloss Strünkede herrscht vor dem zweiten Spieltag bereits Panik. Gegen den KFC Uerdingen setzte es eine bittere 0:4-Schlappe, bei einer weiteren Pleite stünde die neu formierte Mannschaft von Trainer Uli Reimann bereits unter Druck.

VfB-Co-Trainer Holger Jahnke hat die Herner beobachtet, laut Thon wichtige Erkenntnisse gewonnen. „Wir werden offensiver spielen müssen als in Aachen. Das ist bei einem Heimspiel nun mal so und ich vermute, dass Herne sehr tief stehen wird.“

Personell hat sich die Lage entspannt. Engin Yavuzaslan, Matthias Krantz und Glen Akama-Eseme sind zurück. Zudem hofft Thon, dass Marvin Schurig am Montag ins Lauftraining einsteigen kann. Und sicher auch auf Gerald Asamoah.

Christoph Winkel

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