1106 Teilnehmer bei Bertlicher Straßenläufen

Mit einem großen Teilnehmerfeld von 1106 Läufern gingen die 95. Bertlicher Straßenläufe über die Bühne.

Bertlich.. In Gedenken an den "Erfinder" der Straßenläufe fand der Wettbewerb als "Karl-Heinz Rode-Ehrenlauf" statt. Gleich drei der besten Ultra-Läufer aus Deutschland gaben sich in Bertlich die Ehre über die Marathon-Distanz. Peter Kaminsky (37) aus Emsdetten, in Ultrakreisen auch "Peter der Große" genannt (Sieger der TorTourdeRuhr, ein 230km-Nonstop-Lauf von Winterberg nach Duisburg), war ebenso dabei wie Markus Flick (46) aus Ennepetal, Sieger der TorTourdeRuhr 2010. Als Lokalmatador dabei: Alois Wimmer (51) von der LA Spvgg. Herten (Sieger der 24h Iserlohn Seilersee 2013 mit 216,558 km und Sieger der TorTourdeRuhr 2014).

Auch wenn die Ultragrößen normalerweise auf andere Distanzen ab 50 Kilometer (nach oben offen) unterwegs sind, ist Bertlich immer wieder eine feste Größe in deren Laufkalender. "Bertlich bietet jedes Jahr aufs Neue wegen der tollen Organisation und familiärer Atmosphäre einen schönen Lauftag", sagt Wimmer. Ganz nach vorne lief das Trio aber nicht. In der Gesamtwertung belegte Peter Kaminsky in 3:06 Stunden den fünften Platz, Markus Flick in 3:38 Stunden den 33. Rang und Alois Wimmer in 3:23 Stunden den 13. Platz.

Die beliebteste Strecke waren diesmal die 15 Kilometer. Gleich 205 Läufer machten sich auf den Weg. Die meisten Vereins-Starter brachte der Gastgeber ins Ziel. 59 Bertlicher machten sich auf den Weg. Auf Rang zwei: die LGO Bochum (20 Läufer). Ältester Läufer war diesmal Werner Beecker (LC Wuppertal) - ein Stammgast, der mit 82 Jahren über 5 und 7,5 Kilometer startete. Älteste "Dame" war Hermi Staubermann von der LA Spvgg. Herten. Nach längerer Pause nahm die 74-Jährige die 5km-Strecke in Angriff. Jüngster im Feld: der Bertlicher Milo-Maxim Rajevicz (Baujahr 2011). Der SuS-Knirps wurde über 850 Meter kräftig angefeuert, kam nach 5:12 Minuten nicht als Letzter über den Zielstrich.