VSV unterliegt im Hexenkessel

Uerdingen..  Nach dem grandiosen Sieg gegen Spitzenreiter Mönchengladbach/Rheydt wurden die Wasserballer des Velberter SV am Mittwochabend wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Im Auswärtsspiel bei Bayer Uerdingen IV unterlag das Team um Kapitän Frank Hertel mit 11:14 (3:3, 3:3, 2:4, 3:4).

„Ausschlaggebend für die Niederlage war die dünne Personaldecke. Wir hatten nur zehn Spieler, Uerdingen zwölf“, so Wolfgang Schoch. Im großen Becken mit durchgehender Tiefe machte sich dies schnell bemerkbar. Zudem verloren die Velberter mit Danny Bauer und Jobst Wünnenberg zwei wichtige Spieler durch komplette Wasserverweise. Laut Schoch klare Fehlentscheidungen.

Zwei-Tore-Führung ist zu wenig

Dabei lag der VSV im zweiten Viertel zwischenzeitlich mit zwei Toren in Führung, musste dem Kräfteverschleiß im Schlussabschnitt aber Tribut zollen. Aus einer dennoch soliden Mannschaftsleistung ragte einmal mehr Keeper Stefan Franke heraus.
Für den Velberter SV spielten: Franke, Hertel F. (1), Schoch (1), Leber (1), Wünnenberg (2), Rohleder (3), Janssen, Hertel V. (1), Wönnemann (2) und Bauer.