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VSG nimmt im Derby Revanche

08.02.2012 | 17:59 Uhr
VSG nimmt im Derby Revanche
Ein faires Bezirksliga Derby lieferten sich die Velberter SG und TV Heiligenhaus II. Bild : Detlev Kreimeier WAZ FotoPool

Velbert/Langenberg.   Velberter Bezirksligist setzt sich mit 27:22 gegen die TVH-Reserve durch.

Während sich die Velberter SG im Derby der Bezirksliga sicher mit 27:22 gegen TV Heiligenhaus II durchsetzte unterlag die Langenberger SG etwas unglücklich dem MTV Elberfeld mit 23:27

Velberter SG -
TV Heiligenhaus II27:22 (17:10)

VSG: Kaminski; Oberholz, Biesenroth,
Abraham, Stolte, Paul, Graedtke, Gronemeyer.
TVH II: Großbach, Aussendorf 2, Drenker, Hofmann 1, Huth, A. Markowicz 3, Markowicz M, Mertens 2, Prellwitz 3, Scheid 5, Wilms 5, Wolf 1.

Im Hinspiel hatte sich die Velberter SG noch bei der 21:27-Niederlage von der TVH-Reserve überraschen lassen. Nun nahm die VSG fast mit dem gleichen Ergebnis Revanche. „Der Schlüssel zum Erfolg in diesem fairen Derby war die Defensive“, fand VSG-Spielertrainer Michael Graedtke — womit er auf einer Linie mit seinem Heiligenhauser Kollegen Markus Wally lag. Der war im Gegensatz zu den letzten TVH-Auftritten nicht mit seiner Abwehr zufrieden. „Die Velberter konnten einfache Tore erzielen“, fand Wally. Und sein Team tat sich mit dem Torewerfen viel schwerer: „Wir haben wieder einige Großchancen ausgelassen. Allein fünf Siebenmeter konnten nicht genutzt werden!“

Langenberger SG -
MTV Elberfeld.23:27 (10:13)

LSG: Wischnewski; Wagner 2, von Hagen, M. Hasenkamp , A. Hasenkamp 3, K. Leimkühler 3, O. Frankholz 6, Teubner 5, Cichowski, Labude 4

Die personell eh schon gebeutelten Langenberger mussten kurzfristig auch noch Bastian Schröder (Grippe) und Torhüter Marco Schlensog (Ellenbogenverletzung) ersetzen.

Dennoch hielt die LSG das Spiel weitgehend offen, was nicht unbedingt zu erwarten war, denn die Wuppertaler können sich noch Chancen auf den Aufstieg ausrechnen. Zehn Minuten vor Schluss schaffte die LSG gar nach toller Aufholjagd den Ausgleich, ehe sich die cleveren Gäste dann doch verdient durchsetzten. Dennoch war bei den Langenbergern keiner unzufrieden, denn die Abwehr arbeitete recht gut. Gute Noten verdienten sich bei der LSG Chris Teubner und Kai Leimkühler.

Ulrich Tröster

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