Vom Dorp fordert gegen Ronsdorf Wiedergutmachung

Velbert..  Noch fünf Spiele stehen auf dem Plan, drei davon darf der SC Velbert auf der heimischen Anlage austragen. Gute Vorzeichen für also für das heimstarke Team von Ralf vom Dorp, der selbst jedoch nicht zu sehr in die Zukunft blicken möchte: „Ich rechne nicht mehr gerne. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Spiel gegen Ronsdorf. Das wird ein hartes Stück Arbeit.“ Mit drei Siegen zuhause und zwei Unentschieden daheim könnte der Aufstieg gelingen.

Mannschaft in der Pflicht

Gegen den Wuppertaler Nachbarn soll der erste Schritt getan werden. Nach der miserablen Vorstellung im Hinspiel, welches der Club mit 1:2 verlor, nimmt der Übungsleiter seine Mannen in die Pflicht: „Da haben wir unser schlechtestes Spiel gemacht, die Einstellung stimmte nicht.“ Angst vor einer Wiederholung hat er jedoch nicht. Dafür gehe es einfach um zu viel, außerdem sei die Bilanz am Böttinger ja sehr gut.

Den Gegner kennt man seit Jahren, vom Dorp will sich also keine taktischen Feinheiten entlocken lassen. Zumal mit Felix Pellizari ein Akteur in Reihen des TSV steht, der in der Vorsaison noch beim SC gekickt hat und seinem neuen Trainer sicher einige Tipps mitgeben kann. Aber „wir sind guter Dinge, auch wenn der Gegner aufgrund des Abstiegskampfes sicher alles in die Waagschale werfen wird. Darauf müssen wir gefasst sein“, gibt sich vom Dorp optimistisch. Fehlen wird neben Emre Erciyes auch Marc Stuckart, der sich eine Zerrung zugezogen hat. Ansonsten sind alle Akteure, trotz der für das Saisonende üblichen Wehwehchen, bereit.