Velberter Teams greifen nach dem Kreispokal

Endspiel Numero eins  steht für den SC Velbert am Donnerstag auf dem Plan, Numero zwei folgt dann am Sonntag
Endspiel Numero eins steht für den SC Velbert am Donnerstag auf dem Plan, Numero zwei folgt dann am Sonntag
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Was wir bereits wissen
Endspiele in Tönisheide. Männer des SC prüfen Mettmann, SSVg-Frauen treffen auf Bayer Wuppertal.

Tönisheide..  Heute ist Pokaltag in Tönisheide: Union Velbert übernimmt in diesem Jahr die Ausrichtung der Kreispokal-Endspiele bei den Frauen und bei den Männern. Am heutigen Donnerstag werden die Trophäen auf dem Ernst Adolf-Sckär-Platz ausgespielt. Den Anfang machen um 12 Uhr die Frauen: Landesligist SSVg Velbert trifft auf den SV Bayer Wuppertal, der in der Bezirksliga spielt. Nach ihrem dramatischen Halbfinal-Erfolg bei Fortuna Wuppertal will das Team von Trainer Dennis Blömer nun auch den Cup.

Um 15 Uhr folgen die Männer: Landesligist SC Velbert spielt gegen den Bezirksligisten ASV Mettmann. Für die Clubberer ist diese Partie des erste von zwei Finalspielen binnen weniger Tage. Am Sonntag bestreiten sie am letzten Liga-Spieltag noch ein regelrechtes Endspiel um den Aufstieg in die Oberliga: Gewinnen sie ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Kalkum-Wittlaer, haben es geschafft. Von daher passt ihnen der Termin des Kreispokalfinale keineswegs in den Kram — wobei ihnen das Spiel an sich sehr wohl passt.

Schließlich hatten sich die Velberter für diese Saison fest vorgenommen, auch einmal im Pokal etwas zu reißen. Da hatte es in den vergangenen Jahren etliche Enttäuschungen gegeben.

Und diesmal hat es auch geklappt. Über den 5:2-Erfolg gegen den Liga-und Lokalrivalen Union zog der SC ins Halbfinale ein, das er dann gegen den FC Wülfrath mit 3:1 gewann. Damit hatten sich die Clubberer bereits für den Pokal auf Verbandsebene qualifiziert, denn hier dürfen beide Kreispokal-Finalisten mitmachen. Von daher ist das Finale selbst in erster Linie eine Prestige-Angelegenheit — aber eine, die von den Vereinen ernst genommen wird.

Schließlich wird ein Titel vergeben. „Und den wollen wir auch holen“, versichert SC-Trainer Ralf vom Dorp. Dass er dazu aber nicht alle Asse aus seiner Landesliga-Mannschaft aufbieten wird, versteht sich vor dem Hintergrund des großen Finales am Sonntag von selbst. „Dafür wird wohl jeder Verständnis haben“, sagt vom Dorp, der aber zugleich bekräftigt, dass der SC auf jeden Fall eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten wird — „eine, die auch dem Gegner gerecht wird.“

Das ist zum einen eine Sache des Respekt und zum anderen eine sportliche Notwendigkeit, wenn die Velberter den Titel holen wollen. Denn der Kontrahent ASV Mettmann ist als aktueller Tabellenfünfter der Bezirksliga keineswegs zu unterschätzen. Im Halbfinale hatte der ASV mit einem 4.1-Erfolg beim Landesligisten SC Cronenberg für Furore gesorgt.