Velberter Judoka dürfen nach Neuss

Bei den Kreismeisterschaften kämpften die Athleten um die Teilnahme an der Bezirksmeisterschaft in Neuss.
Bei den Kreismeisterschaften kämpften die Athleten um die Teilnahme an der Bezirksmeisterschaft in Neuss.
Foto: StefanArend
Was wir bereits wissen
Am Wochenende kämpften in der Gesamtschulhalle Judoka aus demKreis erbittert um die Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft. Der JCV wird stark vertreten sein

Velbert.  . Das Judo-Turnier für Kinder und Jugendliche in der Sporthalle der Velberter Gesamtschule an der Poststraße erwies sich als großer Erfolg. Unter der Regie vom Ausrichter Velberter JC gingen an zwei Tagen die jungen Kampfsportler auf die Matten.

Männer machen den Anfang

Am Eröffnungstag kämpften Sportler und Sportlerinnen der Altersklasse U18. Die Männer machten den Anfang. Der Wettkampf begann mit einem ausgedehnten Aufwärmtraining der elf Teilnehmer, bei dem bereits die ersten Unterschiede im Training der Judoka erkennbar wurden. Einige der Kämpfer bereiteten sich in Zweier-Teams vor und wiederholten bestimmte Techniken. Andere blieben für sich und wärmten sich konzentriert und zum Teil mit Musik auf.

Alle Teilnehmer trugen gemäß den Vorschriften einen zweiteiligen weißen Baumwollanzug und einen farbigen Gürtel, der ihre Leistungsklasse anzeigt. Die Anfänger erhalten einen weißen Gürtel und können sich durch Prüfungen über gelb, orange, grün und blau bis zum braunen Gürtel hocharbeiten. Der schwarze Gürtel ist den „Lehrern“ vorbehalten.

Zusätzlich zu diesem Gurt tragen die Kämpfer an Turnieren einen weiteren Gürtel. Die rote bzw. weiße Färbung zeigt die Startposition des jeweiligen Kämpfers an. Ein weiterer Punkt der Kleiderordnung schreibt vor, dass der Kampfrichter einen Anzug trägt.

Kleine Halle, tolle Stimmung

In der kleinen Halle sorgten Sportler, Trainer und Kampfrichter sowie Eltern und Freunde für eine angenehme, weil sportlich faire Atmosphäre. „Es war eine runde Sache“, fand Abteilungsleiter und Trainer Swen Collas. Die ersten Wettkämpfe begannen mit einer kleinen Ansprache des Veranstalters.Danach traten die ersten Kämpfer auf die 6x6 Meter-Matte. Die Sportler waren innerhalb der Altersklasse noch einmal in Gewichtsklassen eingeteilt worden. Jeder Judoka kämpfte in seiner Gewichtsklasse gegen alle Konkurrenten, die Gewichtsklassen waren immer abwechselnd an der Reihe.

Kleinere Verletzungen gehören dazu

Das erste Duell bestritten zwei Sportler der Gewichtsklasse bis 60 kg. Der Kampf brachte schon die erste Verletzung mit sich, einer der Beiden ging mit Nasenbluten aus dieser Begegnung und wurde sofort von den anwesenden Sanitätern versorgt. Insgesamt gab es allerdings keine ernsten Zwischenfälle oder schwerere Verletzungen. Als nächstes traten Kämpfer der Gewichtsklasse bis 66 kg bzw. bis 81 kg an. Alle Kämpfe wurden recht eindeutig zu Gunsten des einen oder anderen Judoka entschieden. Schnell hoben sich einige Favoriten hervor.
Alle drei Kämpfer des JC Velbert konnten sich für die Bezirksmeisterschaft am 7. Februar in Neuss qualifizieren: Marco Lischka konnte bei seiner ersten Meisterschaft den dritten Platz erringen. Janis Sprenger holte den Sieg in der Gewichtsklasse bis 60 kg und auch Daniel Holstein konnten sich ebenfalls mit einem dritten Platz qualifizieren.

Großes Duell der Kleinen

Gegen 15 Uhr traten schließlich die weiblichen U18-Teilnehmerinnen auf die Matte. Nach einem ebenfalls ausgiebigen Aufwärmtraining, einer Ansprache des Veranstalters und der Einteilung in Gewichtsklassen begannen auch hier die Zweikämpfe.

Am Ende konnten sich auch alle Frauen des JC Velbert qualifizierten. Vivien Rottmann und Carina Babilon erreichten in der Endabrechnung beide den dritten Platz.