Velberter Dreigestirn bei besten Denksportlern

Routinier Heinz Schlefing schaffte drei Siege und drei Unentschiede
Routinier Heinz Schlefing schaffte drei Siege und drei Unentschiede
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
VSG-Trio überzeugt bei der Ruhrgebietsmeisterschaft der Schach-Senioren. Horst Szymaniak bringt es beimWilli-Knebel-Turnier auf Platz sieben.

Essen.. Seit mehreren Jahren wird die Ruhrgebietsmeisterschaft der Schach-Senioren als Willi-Knebel-Turnier gespielt. Ausrichter ist der frühere Essener Bundesligist Sportfreunde Katernberg, wo sich der leider früh verstorbene Knebel – sicher eine Ikone des heimischen Denksports – höchst verdient gemacht hat: Als Schachsportler, als Funktionär und als engagierter Journalist.

Auch etliche Leser dieser Zeitung kennen Knebel, der nicht nur in einem unnachahmlichen Stil über das königliche Spiel schreiben konnte, sondern auch wöchentlich in die „Schach-Ecke“ zu anspruchsvollen Rätseln oder Analysen einlud.

Zum anspruchsvollen Knebel-Turnier hatten nun wieder 50 Brettstrategen gemeldet, darunter ein Velberter Dreigestirn mit Horst Szymaniak, Heinz Schlefing und Josef Rother. Und das VSG-Trio schlug sich bei dem dreiwöchigen Marathon-turnier beachtlich.

Rother und Szymaniak kämpften sogar lange um die Spitze. Gespielt wurden neun Runden. Nach zwei Dritteln des Turniers lag Josef Rother mit fünf Punkten nur knapp hinter dem Gladbecker Helmut Hassenrück, der das Traditionsturnier schließlich auch mit acht von neun Partien gewinnen sollte. In der Abschlusswoche spielte sich dann Horst Szymaniak nach vorn und brachte es auf stolze sechs Punkte.

Damit schloss er das Turnier auf dem siebten Platz ab — punktgleich mit dem Fünften Erich Krüger. Für den Katernberger sprach lediglich die etwas bessere Feinwertung.

Josef Rother beendete das Turnier mit 5,5 Punkten auf dem elften Platz, auch bei ihm war es nur die Feinwertung, die ihm den Sprung in die „Top Ten“ verbaute.

VSG-Routinier Heinz Schlefing, der es auf drei Siege und drei Unentschieden brachte, war ebenfalls auf dem Weg in die Top Ten, ließ jedoch in der letzten Runde nach und landete auf dem geteilten 20. Rang.