Velberter BC erwartet Nordlichter
19.02.2010 | 18:45 Uhr 2010-02-19T18:45:00+0100
Velbert. Die Nordlichter leuchten in Birth: Im zweiten Heimkampf der internationalen Bundesliga erwartet der Velberter BC am heutigen Samstag um 20 Uhr das Boxteam Nord aus Dänemark. Es ist zugleich der letzte Kampf der Vorrunden-Gruppe West, danach geht es mit der Endrunde der besten vier Teams ab 13. März weiter.
Diesen zweiten Wettkampf-Abschnitt haben bereits beide Mannschaften, die sich heute Abend im Ring gegenüber stehen, erreicht – die Velberter werden nach drei Siegen aus drei Kämpfen als Tabellenführer in die Finalrunde gehen, die Dänen als Gruppenzweiter. Zwar haben sie wie das holländische Windmill-Team je einen Kampf gewonnen und so zwei Pluspunkte auf dem Konto, doch dank der „kleinen Punkte“ (derzeit 33:38 gegenüber 39:54 bei den Holländern) ist ihnen der zweite Platz nicht mehr zu nehmen.
Obwohl die Tabellensituation bereits geklärt ist, haben beide Mannschaften nichts zu verschenken. Denn sie nehmen die Punkte, auch die „Kleinen“, aus der Vorrunde mit in die Endrunde - und diese wird mit den deutschen Top-Teams Hertha BSC und Motor Babelsberg stark besetzt sein. Da kann jeder Punkt Gold wert sein. Entsprechend wichtig ist die heutige Begegnung, bei der die Velberter, wie bereits im ersten Heimkampf gegen Holland, auf eine gut besuchte Birther Halle bauen können.
„Wir müssen nicht nur gewinnen, wir versuchen auch, das hoch wie möglich zu tun“, sagt VBC-Liga-Obmann Uwe Radke. Im Hinkampf in Dänemark hatte das mit einem großartigen 16:8 geklappt. Und nun kommt noch der Heimvorteil dazu. Dennoch warnt VBC-Sportwart Hans-Gerd Rosik davor, sich auf eine Art Selbstläufer zu verlassen: „Beim Hinkampf lief bei uns alles nach Wunsch.“ Nun jedoch seien die Dänen stärker geworden, was sie auch bei ihrem Heimsieg über das niederländische Windmill-Team unter Beweis stellten.
Und die Nordlichter werden nicht einen einzigen Kampf ohne Gegenwehr abgeben. Ihr Ehrgeiz und Kampfgeist hat der Staffel des listigen Trainers Gunnar Berg stets Respekt der Gegner eingebracht. Und wie wichtig den Nordlichtern der Kampf in Velbert ist zeigt auch, dass sie kurzfristig einen weiteren international erfahrenen Kämpfer verpflichtet haben: Den schwedischen Vizemeister im Federgewicht, Daniel Gustafson. In Person von Erik Skoglund (Halbschwer) und Torben Keller (Welter) verfügen die Dänen über weitere Kämpfer von internationalem Format.
Allerdings sind auch die Velberter mit einer Spitzenstaffel gesegnet, die bislang in ihren ersten drei Kämpfen der Bundesliga die Konkurrenz in Europa beeindruckt hat. Auf dieses Ensemble baut das Trainerteam Hennie van Bemmel und Mike Hanke auch am heutigen Samstag in Birth.
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