Union Velbert will das Zünglein an der Waage sein

Velbert..  Nach der Pleite gegen den VfL Benrath ist auch die letzte Minimalchance auf den Klassenerhalt für den SV Union Velbert verpufft. Das sieht auch Trainer Maik Franke realistisch: „Unser Hühnchen ist gerupft. Jetzt geht es für uns nur noch darum, der Liga zu zeigen, dass wir nicht so schlecht sind, wie es die Platzierung vermuten lässt.“ Die beiden Last-Minute-Rückschläge gegen Cronenberg und Kalkum-Wittlaer hätten laut Franke den Schwung des guten Rückrundenstarts gebremst und das Team wieder in alte (Hinrunden-)Muster zurückverfallen lassen und ihnen den Mut geraubt.

Franke will nichts abschenken

Dennoch kann Union noch in den Abstiegskampf eingreifen, spielen sie doch an allen fünf verbleibenden Spieltagen noch gegen hochgradig gefährdete Teams. Den Anfang macht die Partie beim Düsseldorfer SC, der momentan auf dem möglichen Relegationsplatz notiert ist. „Ähnlich wie für Benrath geht es auch für den DSC um alles. Die werden kämpfen bis zum umfallen. Die Kunst ist, den Kampf trotz unserer Situation anzunehmen. Wir wollen uns am Ende der Saison nichts nachsagen lassen“, fordert Franke volles Engagement von seinen Akteuren. Die restlichen Partien herschenken, wie es Vohwinkel und Richrath im Vorjahr taten, kommt nicht infrage.

Personell könnte es dennoch zu kleineren Experimenten kommen, da einige Akteure fehlen oder fraglich sind. Dominik Jung, Alan Odhiambo und Nicolai Königsmann sind angeschlagen, Bajrush Azemi und Alkan Sahingöz weiterhin gesperrt.