Union und SC vor interessanten Aufgaben

Im Hinspiel gegen Wülfrath hatten die Clubberer gleich sieben Mal Grund zum Jubeln.
Im Hinspiel gegen Wülfrath hatten die Clubberer gleich sieben Mal Grund zum Jubeln.
Foto: Alexandra Roth
Was wir bereits wissen
Franke-Elf gastiert beim Cronenberger SC. Tabellenführer SC Velbert richtet sich vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Wülfrath auf einen harten Kampf um die Punkte ein.

Velbert..  Zwei interessante Partien haben Velberts Landesligisten am 18. Spieltag vor der Brust. Tabellenführer SC gastiert um 15 Uhr bei den Wülfrathern, die bisher eine turbulente Saison hinter sich haben. Die Mannschaft der Stunde, der SV Union, bekommt es zeitgleich mit einem Spitzenteam der Staffel zu tun.

1. FC Wülfrath – SC Velbert

Angesprochen auf die Frage, ob das Spiel beim Tabellenzwölften nicht eine Pflichtaufgabe sei, reagiert Ralf vom Dorp fast schon allergisch. „Nur weil Wülfrath unten steht, wird das kein Selbstläufer. Dort gibt es wohl einige Probleme im Umfeld, aber die Mannschaft hat durchaus Potenzial“, so der SC-Trainer. Bereits beim 3:1-Sieg im Halbfinale des Kreispokals verlangte Wülfrath den Clubberern alles ab. Eine ähnlich intensive Partie erwartet vom Dorp auch am Sonntag: „Das wird eine schwierige Begegnung, in der wir alles rausholen müssen. Da wird es besonders auf die Intensität der Zweikämpfe ankommen. Unser Ziel ist es natürlich, dass Maximale mitzunehmen.“

Wenig Vorfreude bereitet dem SC-Trainer auch der Rasenplatz in Wülfrath, der laut vom Dorp „nicht gerade als englischer Rasen bekannt ist“. Zumindest Personell ist beim Club alles im Grünen Bereich, so dass der Trainer die Qual der Wahl bei der Aufstellung hat. Dabei wollte sich Ralf vom Dorp vor dem abschließenden Freitagstraining noch nicht in die Karten gucken lassen. „Mal sehen, wer am Sonntag letztlich auf dem Feld steht. Das werde ich erst nach dem letzten Training entscheiden“, so der Coach. Im Hinspiel brannten die Velberter übrigens ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab. Endergebnis damals: 7:1.

Cronenberger SC – Union Velbert
„Solange der Strohhalm greifbar ist werden wir auch alles versuchen, ihn zu erreichen“, kündigt Maik Franke, Trainer des SV Union Velbert, vor der Partie beim Cronenberger SC an. „Trotz unserer jüngsten Erfolge ist der Klassenerhalt aber noch ganz weit weg“, gibt der Coach sich aufgrund des Neun- Punkte-Rückstands auf einen sicheren Nicht-Abstiegsplatz realistisch. Den Druck sieht er ohnehin bei den Wuppertalern, die nur einen Zähler hinter der Spitze liegen.

Langsam scheint sich auch die Personalsituation bei der Union wieder zu verbessern. Mit Adrian Jeglorz und Philipp Pauly haben zwei Leistungsträger das Training wieder aufgenommen, die zuletzt für längere Zeit ausfielen. Eine Option für die Startelf sind die beiden jedoch noch nicht. Ansonsten setzt er wieder auf die zuletzt stabile Defensive, die in der Rückrunde bislang erst einen Gegentreffer zuließ.

„Es reicht aber nicht aus, hinten gut zu stehen, wir müssen zur richtigen Zeit auch wieder den einen oder anderen Konter setzen und die Abschlüsse suchen. Unser Minimalziel ist daher, den Platz mit einem guten Ergebnis zu verlassen“, formuliert Franke seine Ansprüche.