Union II fehlt die passende Navigation

Fröndenberg.. GSV Fröndenberg -
SV Union Velbert II 9:1

SV Union II: Misinsky 1, Erhard, Köchling, Tekaat, Stein.

Die Hausherren traten in Bestbesetzung an und profitierten zudem von einer Kuriosität. Das Örtchen Fröndenberg mit seinen 22.000 Einwohnern am Rande des Sauerlands ist sicherlich nicht jedem bekannt, doch in Zeiten der digitalen Navigation sollte es dennoch zu finden sein. Doch der Velberter Arasch Hosseini verfehlte das Ziel und so mussten die Gäste mit nur fünf Spielern antreten und waren damit bereits vor dem Anpfiff ohne echte Siegchance.

Und auch der Start ging in die sprichwörtliche Hose. Misinsky/Stein verloren glatt nach drei Sätzen. Dagegen konnten Köchling/Tekaat ihre Partie lange offen halten, wurden aber für ihren Einsatz nicht belohnt (8:11, 9:11, 12:10, 11:13). Das dritte Doppel ging ebenso wie ein Einzel kampflos an die Gastgeber. Nach dem 1:3 von Lucas Erhard, der über weite Strecken mithalten konnte, gelang Vladimir Misinsky mit einem glatten 3:0-Erfolg zumindest der Ehrenpunkt.

Nachwuchsmann Timi Köchling spielte gut mit, unterlag aber 0:3. Jona Stein hatte auch seine Möglichkeiten (11:8, 6:11, 8:11, 9:11), konnte aber ebenso wenig punkten wie Misinsky im zweiten Einzel. Damit war die 1:9-Niederlage perfekt.

Die Fröndenberger nutzten damit ihre letzte Chance auf den Relegationsplatz zu springen und müssen nun darauf hoffen, dass Konkurrent Burgsteinfurt am letzten Spieltag beim SV Union Velbert II verliert, dann sollte auch Hosseini wieder dabei sein. Markus Tekaat war natürlich enttäuscht: „Es ist ärgerlich, wenn man nur mit fünf Spielern antreten kann. So hatten wir von Beginn an keine Siegchance.“