TVD vor Härtetest

Velbert..  „Wir wollen uns so früh wie möglich retten“, nennt Rosario Sparacio, Trainer des TVD Velbert, das Ziel vor dem Beginn der Rückrunde. Mit der Trainingsbeteiligung während der Vorbereitung war er sehr zufrieden und auch vom großen Verletzungspech der vergangenen Zeit blieb seine Mannschaft bislang verschont.

So kann er personell aus dem Vollen schöpfen, wenn er sein Aufgebot für das erste Rückrundenspiel gegen den VfB Solingen nominiert. Lediglich Bartek Wolak hat Trainingsrückstand, da er aus beruflichen Gründen nur unregelmäßig an den Übungseinheiten teilnehmen konnte. Einzig die mauen Leistungen in den letzten Testspielen gaben Anlass zur Sorge.

Die Klingenstädter reisen als Tabellenfünfter an und sind vor allem für ihre bärenstarke Offensive bekannt. Mit Eray Bastas haben sie den Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen, der in den 16 Vorrundenspielen 23 Treffer erzielte. Nun bekommt er in der Angriffsspitze sogar noch Unterstützung, denn mit Nikola Aleksic kommt ein Stürmer zurück zum VfB, der die letzten zweieinhalb Jahre für den Oberligisten TuRU Düsseldorf auflief. Dort machte er in 70 Einsätzen mit 19 Toren auf sich aufmerksam.

Grundtugenden gefordert

„Wir befinden uns im Abstiegskampf, da ist nicht nur Fußball spielen angesagt, sondern da wird auch viel über den Kampf und den Einsatz gehen müssen“, glaubt der Übungsleiter der Dalbecksbäumer, zumal die Heimspiele ab sofort auch wieder auf dem Hartplatz auf der von-Humboldt-Straße ausgetragen werden.

„Der Ascheplatz ist sicherlich kein Nachteil für uns, zumal der Gegner ja auch darauf spielen muss. Zwar haben wir eine fußballerisch gute Mannschaft, aber unser Vorteil ist, dass wir auf dem Untergrund auch trainieren“, sagt Rosario Sparacio zu den Bedingungen.