TVD Velbert macht sich das Leben selbst schwer

Velbert..  Das hatte sich TVD-Übungsleiter Rosario Sparacio aber ganz anders vorgestellt. Eigentlich sollte der Test beim B-Ligisten Langenberger SV einigen Akteuren aus der zweiten Reihe die Gelegenheit bieten, sich für die in einer Woche beginnende Rückrunde zu empfehlen. Daraus wurde jedoch nichts.

„Viele haben sich heute nicht empfohlen. Die erste Halbzeit war katastrophal, das Tempo war wie bei den Alten Herren. Wir haben nahezu alles verkehrt gemacht, was man verkehrt machen kann“, schimpfte Sparacio.

Eine Halbzeit zum Vergessen

Schon in der Anfangsphase ließ der Turnverein Dalbecksbaum alles vermissen, was es im Fußball braucht. Es fehlte an Tempo, Präzision und Einstellung. Ein doppelter Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Mitte der ersten Hälfte wurden die Bäumer dann von Nikolaos Athanassiou zurecht für ihre Nachlässigkeiten bestraft und gerieten verdient ins Hintertreffen (23.). Auch wenn Adem Cakat nach einer guten halben Stunde ausgleichen konnte (31.), die Lethargie setzte sich nahtlos fort. Die Folge war der erneute Rückstand durch einen Elfmeter des ehemaligen TVD-Spieler Phillip Hollemann (37.), gleichzeitig der Pausenstand.

Torreigen in Hälfte zwei

Mit vier Wechseln wollte Sparacio nach dem Seitenwechsel neue Impulse setzen, das nächste Tor fiel aber erneut für den Gastgeber. Ramon Smykalla erhöhte für den Tabellenvierten der Kreisliga B (63.) auf 3:1. Fortan zeigte der Bezirksligist aber seine Qualitäten und auch Moral, glich per Doppelschlag von Fabio Fede (65.) und Peter Kotzek (71.) aus und sollte anschließend durch zwei Geschenke der Langenberger sogar gewinnen. In der Schlussphase unterliefen dem LSV nämlich noch zwei Eigentore (80. und 88.). Wirklich zufrieden stellte diese Tatsache Sparacio aber nicht: „Die Moral ist das Einzige, was wir mitnehmen können für das Spiel gegen Werden. Im letzten Test müssen wir es besser machen.“