TVD atmet nach dem 3:1 durch

Einen wichtigen Sieg durften die Bäumer beim 3:1-Erfolg über den SV Wermelkrichen bejubeln. Der TVD festigt seine Position in der Tabelle.
Einen wichtigen Sieg durften die Bäumer beim 3:1-Erfolg über den SV Wermelkrichen bejubeln. Der TVD festigt seine Position in der Tabelle.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der TVD Velbert feiert beim 3:1 über den SV Wermelskirchen einen wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt.

Velbert.. TVD Velbert -
SV Wermelskirchen 3:1 (1:0)

TVD: Küper, Kilic, Venturiello, Amjahad, Kotzek, Nitas, Sommer (74. Wolak), Es-Sassi (82. J. Scorrano), Cakat (87. Ergül), Kern, Fede
Tore: 1:0 Kotzek (4.), 2:0 Fede (48.), 2:1 (58.), 3:1 Cakat (80.)

Mit dem 3:1 Erfolg gegen den SV Wermelskirchen gelang TVD Velbert ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. „Ich habe der Mannschaft in der Besprechung gesagt, dass es für uns ein Endspiel ist“, berichtete Trainer Rosario Sparacio.

Seine Schützlinge hatten seine Worte wohl auch richtig eingeordnet, denn sie begannen hoch konzentriert und wurden dafür auch schnell belohnt. Nabil Es-Sassi hatte sich über die Außenposition durchgesetzt und als die Gäste die Hereingabe nur unzureichend verteidigten, traf Peter Kotzek im Nachschuss zum 1:0.

Nach der Führung schlich sich bei den Dalbecksbäumern jedoch ein Schlendrian ein, denn sie wirkten nicht mehr zwingend genug und erlaubten sich einige Fehler im Spielaufbau. Das lud die ansonsten eher harmlosen Gäste aus dem Bergischen Land zu Kontern ein, die sie aber zunächst auch kläglich vergaben.

„In der Pause bin ich zum ersten Mal richtig ausgerastet“, gab der TVD-Coach zu, dass er laute und deutliche Worte benutzt hatte. Die schienen dann auch wieder anzuschlagen, denn seine Schützlinge steigerten sich und kurz nach dem Seitenwechsel vollendete Fabio Fede ein Solo zum 2:0. Doch offenbar verführte der Zwei-Tore-Vorsprung wieder zum Leichtsinn, den die Wermelskirchener diesmal bestraften. Als die Zuordnung in der Velberter Defensive nicht stimmte, verkürzten sie auf 2:1.

In der Folge hatte die TVD-Elf viele Torchancen, die sie zum Teil leichtfertig vergab. „Wir sind bestimmt zwanzigmal ins Abseits gelaufen und haben viele Überzahlsituationen nicht genutzt, weil die Pässe nicht genau genug kamen“, ärgerte sich Rosario Sparacio.

Doch zumindest einen Konter brachten die Platzherren noch zum erfolgreichen Abschluss. so dass ihnen mit dem 3:1 durch Adem Cakat, der die Vorarbeit des eingewechselten Bartek Wolak verwertete, die Vorentscheidung gelang. „Werrmelskirchen war wirklich kein starker Gegner“, befand der TVD-Coach.

„Das war ein wichtiger Sieg, den ich jetzt auch erst einmal genießen werde, aber es darf nicht sein, dass wir uns immer wieder selbst in Schwierigkeiten bringen. Das werden wir abstellen müssen“, kündigte der Coach Gesprächsbedarf an.