Taekwondo-Talente schlagen in Velbert zu

Velbert..  Am Samstag gingen über 200 Kampfsportler aus 26 verschiedenen Vereinen aus ganz NRW im Velberter Sportzentrum auf die Matte und kämpften um den Titel des Stadtmeisters.

Nach langer Planung präsentierten sich die Velberter Gastgeber als würdiger Ausrichter dieser Kampfsport-Großveranstaltung: Organisatorisch ein Volltreffer, könnte man sagen. So sah es auch Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka, selbst Taekwondo begeistert, und lobte Veranstalter, Organisation und Förderer. Sowohl in der Leistungsklasse I, in der die Nachwuchs-Taekwondoka antraten, als auch in Leistungsklasse II, bei den erfahreneren Kämpfern, gingen die Duelle reibungslos über die Matte.

Großer Wert auf der Sicherheit

Insgesamt gut sieben Stunden gingen sich kleine und große Kämpfer auf drei Kampfflächen an die Wäsche und versuchten sich und ihr Team auf einen der vorderen Ränge zu bringen. Die meist noch sehr jungen Teilnehmer wirkten schon erstaunlich professionell mit ihren Schutzwesten über den weißen Anzügen und den Helmen . Zur Sicherheit waren die Kämpfer auch mit Hand- und Fußschonern sowie einem Mundschutz ausgerüstet. Dass diese auch dringend nötig waren, zeigten die teils sehenswerten Auseinandersetzungen.

Die kleinen Kämpfer deckten sich unter lautem Kampfgeschrei mit Schlägen und Tritten ein. Manch ein Zuschauer fühlte sich an die Kampfszenen in den Bruce-Lee-Filmen erinnert.

Kopf an Kopf Rennen

Schnell wurde klar, dass sich vier Mannschaften ein enges Rennen lieferten: Die Teams der VSG, des Taekwondo-Team Tornado Velbert, der Wuppertaler Tiger und der TKD Gladbeck waren alle sehr leistungsstark. Am Ende setzten sich die Wuppertaler Tiger mit insgesamt 147 Punkten und 17 Siegen in den Einzelwertungen durch. Trainer Hakan Gümüs nahm unter großem Jubel seines Teams den Pokal von Bürgermeister Dirk Lukrafka entgegen. Den zweiten Platz belegte Veranstalter VSG und Gladbeck kämpfte sich auf den dritten Platz der Gesamtwertung. Der vierte Platz ging an das Velberter Tornado Team. Die Velberter Trainer Christian Geelen und Cafer Naroglu beschlossen einstimmig: „Nächstes Jahr greifen wir an und holen den Pokal zurück nach Velbert.“