SV Union streicht die nächsten Punkte ein

Velbert.. SV Union Velbert -
TuS GW Wuppertal 2:1 (1:0)

Union: Gerlach, Aktas, Sahingöz, Odhiambo (58. Levering), Sailer (46. Scheller), Bayrak (79. Gollin), Azemi, Alkan, Ural, Doil, Jung
Tore: 1:0 Aktas (20.), 2:0 Azemi (71.), 2:1 (80.)

Auch im vierten Spiel der Rückrunde bewies das Team des SV Union Velbert, dass es sich im Abstiegskampf noch lange nicht aufgegeben hat, obwohl nach dem 2:1 Heimsieg gegen TuS Grün-Weiß Wuppertal der Rückstand zum rettenden Ufer noch immer groß ist.

Die Platzherren wirkten von Beginn an deutlich konzentrierter und wirkten wesentlich bissiger in den Zweikämpfen. Bereits nach einer Viertelstunde hatten sie die erste Großchance, als Bajrush Azemi nach einer Flanke von Enez Aktas höher als seine Gegenspieler sprang, sein Kopfball aber nur den Pfosten traf. Dafür hatte dann aber fünf Minuten später Aktas das nötige Quäntchen Glück, denn seine Flanke wurde dank Windunterstützung immer länger und landete zum 1:0 in der langen Ecke. Der böige Wind machte einen sicheren Spielaufbau fast unmöglich und damit kamen die Gäste überhaupt nicht zurecht. Sie begannen sehr früh, sich gegenseitig lautstark zu kritisieren und erhöhten noch vor der Pause das Risiko, weil sie nach hinten nicht mehr konsequent absicherten. So ergaben sich für die Unioner viele Räume und Kontermöglichkeiten, die sie jedoch meist nicht sauber zu Ende spielten.

Azemi trifft zur Vorentscheidung

Erst in der 71. Minute war es dann Bajrush Azemi, der einen Steilpass von Muhammet Bayrak aufnahm und den Ball zum 2:0 am Gästetorwart vorbei schob. „Das war ein typisches Bajro-Tor“, meinte Union-Trainer Maik Franke, denn sein blitzschneller Konterspezialist hat in der Rückrunde auf diese Art bereits mehrfach getroffen. Danach warfen die Oberbarmer noch einmal alles nach vorne und so gelang ihnen der Anschlusstreffer, als ein Ball in die Spitze länger wurde als gedacht und die Velberter Abwehr nicht im Bilde war. Den Schuss aus kurzer Distanz konnte Union-Torhüter Paul Gerlach zwar mit einem tollen Reflex abwehren, gegen den Nachschuss war er dann aber machtlos. In der Schlussphase ereignete sich aber nicht mehr viel, so dass es beim knappen, sicherlich aber verdienten Sieg der Velberter blieb.

„Mich ärgert zwar das vermeidbare Gegentor, doch wichtig sind nur die drei Punkte. Wir genießen jetzt erst einmal diesen Erfolg, der uns den Traum vom Klassenerhalt noch ein wenig weiter träumen lässt“, sagte Trainer Maik Franke.