SSVg Velbert: Team der Gegenwart ist die Zukunft

Marius Schultens (re.) führt die SSVg auch in der kommenden Saison aufs Feld. Der Kapitän hat seinen Vertrag verlängert, hier folgen ihm gerade David Müller, Erhan Zent, Milko Trisic, Nils Zander, Niklas Andersen Philipp Schmidt und Torwart Philipp Sprenger  (v.li.) .
Marius Schultens (re.) führt die SSVg auch in der kommenden Saison aufs Feld. Der Kapitän hat seinen Vertrag verlängert, hier folgen ihm gerade David Müller, Erhan Zent, Milko Trisic, Nils Zander, Niklas Andersen Philipp Schmidt und Torwart Philipp Sprenger (v.li.) .
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Oberliga-Spitzenreiter SSVg Velbert hat bereits über ein Dutzend Verträge verlängert. Die Leistungsträger bleiben. Nun sagten auch Zent, Kapitän Schultens und Torjäger Dogan zu.

Velbert.. Das Gerüst für die neue Saison steht schon. Mehr als ein Dutzend Spieler des Teams, das gerade souverän die Tabelle der Fußball-Oberliga anführt und dem Aufstieg in die Regionalliga zustrebt, ist auch in der kommenden Saison für die SSVg Velbert am Ball.

In den letzten Wochen wurde bereits die Verträge mit einem halben Dutzend Leistungsträger verlängert, nun gab der Verein bekannt, dass sieben weitere Spieler bleiben, darunter wieder drei Asse: Mannschaftskapitän Marius Schultens, Torjäger Hüzeyfe Dogan und der vielseitige Mittelfeldspieler Erhan Zent.

„Die Drei sind absolute Leistungsträger und sportlich sowie menschlich nur schwer zu ersetzen. Mit ihrer Erfahrung und ihrer fußballerischen Qualität werden sie uns sicherlich auch in der nächsten Saison enorm helfen können“, so Trainer André Pawlak.

Marius Schultens hält als Innenverteidiger oder defensiver Mittelfeldspieler den Laden dicht, Ex-Profi Hüzeyfe Dogan hat mit seinen bislang schon 17 Saisontreffern vielleicht noch Chancen auf die Torjägerkanone und Erhan Zent ist gleichermaßen als Rechtsverteidiger, Mittelfeldspieler und Torschütze wertvoll.

Mühlhause und die Youngster bleiben

Nicht immer Stammspieler, aber ebenfalls wertvoll und zugleich eine Identifikationsfigur ist Marvin Mühlhause. Der Mittelfeldmann spielt seit der B-Jugend beim Verein, hat bereits die beiden Regionalliga-Jahre mitgemacht und auch in der laufenden Saison überzeugt, wenn er gebraucht wurde — manchmal auch mit dem einen oder anderen schönen Tor.

„Marvin ist ein absoluter Teamspieler, der hohes Ansehen innerhalb der Mannschaft und des Trainerteams genießt“, sagt Trainer Pawlak. Mühlhauses Vertrag wird um ein weiteres Jahr verlängert, was bei drei weiteren Spielern praktisch automatisch passiert ist. Denn hier zieht der Verein seine Option. Das bedeutet: Mit den jungen Leuten Philipp Schmidt, Jakob Zumbe und Mohamed Sealiti, die alle zu Saisonbeginn kamen, ist der Verein sehr zufrieden.

Mittelstürmer Schmidt hatte zuvor bei den Nachbarvereinen RW Oberhausen und FC Kray gespielt. Nach einigen Schwierigkeiten, auch wegen Verletzungen und eines Platzverweises, kam er zuletzt gut in Schwung, hat schon zehn Tore erzielt und mehrere weitere Treffer aufgelegt. Auch von den gerade der A-Jugend entwachsenen Jakob Zumbe und Mo Sealiti, letzterer aus der eigenen Talentschmiede, hält Trainer Pawlak viel. Beiden traut er noch große Schritte nach vorn zu, Zumbe hat sich besonders in der Hinrunde, als er für den verletzten Dimi Pappas den Rechtsverteidigerposten übernahm, schon bewährt.

Damit sind die Velberter allein schon durch das Zusammenhalten der derzeit so erfolgreichen Mannschaft ziemlich weit in der Kaderplanung: In den letzten Wochen war u.a. auch mit Torwart Philipp Sprenger, Innenverteidiger Niklas Andersen, den Außenstürmern Kevin Hagemann und Milko Trisc sowie den Identifikationsfiguren Jeffrey Tumanan und Massimo Mondello verlängert worden — und mit Trainer Pawlak selbstredend auch.

Wuppertaler SV siegt am grünen Tisch.

Am grünen Tisch hat SSVg-Verfolger Wuppertaler SV das mit 2:3 verlorene Spiel bei RW Oberhausen II doch noch gewonnen. Es wird mit 2:0 für die Zoostädter gewertet. Damit verkürzen sie den Rückstand auf die SSVg von zehn auf sieben Punkte.

Die Spruchkammer erkannte den Einspruch des WSV als berechtigt an: Oberhausens zweifacher Torschütze Gökhan Gümüssu hätte nicht eingesetzt werden dürfen.