SSVg Velbert kehrt in die Regionalliga zurück

So jubelt der Meister. Die SSVg hat den Aufstieg gepackt. Massimo Mondello gibt hier mit Fahne und Fanschal den Takt vor.
So jubelt der Meister. Die SSVg hat den Aufstieg gepackt. Massimo Mondello gibt hier mit Fahne und Fanschal den Takt vor.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die SSVg Velbert machen den Aufstieg in die Regionalliga bereits am drittletzten Oberliga-Spieltag perfektDabei setzt sie ihre tolle Serie fort – 4:2-Sieg bei der MSV-Reserve

Duisburg.. MSV Duisburg U 23 -
SSVg Velbert 2:4 (1:2)

SSVg: Sprenger, Zumbe, Andersen,
Pappas (85. Sealti), Zander, Schultens, Schlösser (67. Raudino), Dogan (80. Mühlhause), Tumanan Schmidt.
Tore: 0:1 Schmidt (5.), 0:2 Dogan (22.), 1:2 Lekeziz (31.), 2:2 Aycicek (56.), 2:3 Dogan (65.), 2:4 Tumanan (81.).
Schiedsrichter: Marco Lechtenberg. - Zuschauer: 300

Die SSVg Velbert hat es geschafft. Ein Jahr nach dem Abstieg aus der Regionalliga West ist der direkte Wiederaufstieg geglückt. Denn nach dem 4:2-Erfolg am drittletzten Spieltag bei der Reserve des MSV Duisburg sind die Velberter nicht mehr vom ersten Platz der Oberliga zu verdrängen. Gleich nach dem Abpfiff im Zebra-Leistungs-Zentrum begann die große Aufstiegsparty.

Auf dem Rasen ging es los, in der Kabine weiter und im Mannschaftsbus, der sich auf den Weg in Richtung Christopeit-Sport-Arena machte, war es auch schön laut. Im Stadion angekommen machte sich die lustige Gesellschaft dann auf den Weg in den VIP-Raum, hier wurde eine spontane Aufstiegsfeier mit Mannschaft, Fans, Freunden und Förderern auf die Beine gestellt.

Nicht wer, sondern wann

Eine offizielle Sause wird nun für kommenden Freitag vorbereitet, wenn das um zwei Tage vorgezogene letzte Heimspiel der Saison ansteht. Anstoß ist um 19.15 Uhr gegen den VfR Krefeld Fischeln.

Als die Mannschaft vor drei Jahren in die Regionalliga aufgestiegen war, da wurde ebenso enthusiastisch gefeiert. Damals gab es allerdings ein echtes Finale: Zwei Entscheidungsspiele gegen den SV Lippstadt. Es war bis kurz vor Schluss die Frage: Wer? Diesmal hieß die Frage nur noch: Wann?

Denn spätestens seit der 0:2-Pleite von Verfolger Wuppertaler SV gegen den ETB und dem gleichzeitigen 5:1 der SSVg in Baumberg waren die Velberter praktisch durch.

Am Ende brauchten sie sogar nur noch auf einen Patzer des Wuppertaler SV zu warten. Selbst bei einer Niederlage in Duisburg wäre die SSVg am Pfingstmontag aufgestiegen, weil der WSV nicht über ein 1:1 gegen Hilden hinaus kam. „Aber da haben wir gar nicht hingeschaut. Wir wollten es aus eigener Kraft klar machen. Und das hat die Mannschaft wieder großartig umgesetzt“, lobte Trainer André Pawlak.

Aus eigener Kraft musste noch ein Punkt her, es wurden sogar drei. Denn wie so oft in dieser Saison hatte sich die SSVg nicht aus dem Konzept bringen lassen. Obwohl die 2:0-Führung nach den Treffern von Philipp Schmidt und Hüzeyfe Dogan zwischenzeitlich verspielt wurde ließen die Velberter nicht locker. Torjäger Dogan erzielte noch einen weiteren Treffer und Jeffrey Tumanan machte den Deckel drauf.

„Das ist ein hochverdienter Aufstieg nach einer überragenden Saison “, fand der erste Vorsitzende Oliver Kuhn. „Eine tolle Leistung der Mannschaft und des Trainerteams.“ Aber auch der Verein könne stolz sein. Er habe den WSV— einen Klub, der mit weitaus höherem Etat angetreten sei – sportlich abgehängt.