SSVg Velbert II mit Sorgen vor dem Spiel in Mettmann

Velbert..  „Wir müssen ähnlich gut und diszipliniert auftreten wie gegen Heiligenhaus, nur etwas mutiger nach vorne spielen, dann haben wir eine Chance“, glaubt Michael Bestler, Trainer der U 23 der SSVg Velbert 02, vor der Partie beim ASV Mettmann.

Die Kreisstädter gehörten vor der Saison aufgrund ihrer hochkarätigen personellen Besetzung mit vielen ehemaligen Oberligaspielern zu den erklärten Meisterschaftsfavoriten. Doch zu Saisonbeginn konnte das Team sein Potenzial noch nicht abrufen, so dass Trainer Michael Lucas bereits früh sein Amt zur Verfügung stellte. Unter seinem Nachfolger Michael Kirschner sind die Mettmanner aber noch ungeschlagen und machen sich als Tabellenzweiter hinter Heiligenhaus noch Hoffnungen auf den Landesligaaufstieg.

Dafür müssen sie aber ihre Erfolgsserie weiter fortsetzen und dürfen sich keine Punktverluste erlauben. Doch auf den Gegner blickt Michael Bestler sowieso nicht. „Wir müssen sehen, dass wir unser Spiel hinkriegen. Gut stehen und schneller umschalten“, lautet die Vorgabe des Coachs. „Wir sind zuletzt wieder einen Schritt weitergekommen und in der Liga kann ohnehin jeder jeden schlagen“, macht er seinen Schützlingen Mut.

Drei Akteure fraglich

Allerdings hat er Sorgenfalten, denn hinter dem Einsatz einiger Akteure des ohnehin schon kleinen Kaders stehen Fragezeichen. So litt Marcel Schlupkothen unter der Woche unter grippalen Beschwerden und Okan Cakat wird bereits seit einiger Zeit von Rückenschmerzen geplagt.

Auch ein Einsatz von Kapitän Daniel Kneifel erscheint aufgrund seiner muskulären Verletzung eher unwahrscheinlich. „Dann wird es schon wieder eng“, stellt das SSVg-Urgestein fest. „Wenn es irgendwie geht, will ich nicht selbst spielen“, sagt der 43-Jährige.