SSVg Velbert: Erster Sieg im zweiten Spiel

SSVg-Routinier und Torjäger Hüzeyfe
SSVg-Routinier und Torjäger Hüzeyfe
Foto: WAZ FotoPool
Regionalligist SSVg gewinnt die Testpartie bei der SpVgg Erkenschwick mit 4:2. Velberter legen am Stimberg eine starke erste Halbzeit hin und wechseln dann durch.

Erkenschwick.. SpVgg Erkenschwick -
SSVg Velbert 2:4 (0:3)

SSVg, 1. Halbzeit: Sprenger - Zumbe, Andersen, Winking, Fagasinski - Zander - Müller, Hagemann, Dogan, Trisic - Schmidt.
SSVg, 2. Halbzeit: Sprenger - Schlösser, Schultens, Sealti, Mondello - Mühlhause, Zent - Raudino, Canbulut, Tumanan - Rodriguez-Diaz.
Tore: 0:1 Dogan (12.), 0:2 Eisen (15. Eigentor), 0:3 Winking (28.), 1:3 Nebi (70.), 1:4 Canbulut (75.), 2:4 Oerterer (80.).
Bes. Vorkommnis: Müller scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Oberwahrenbrock (41.)

Im zweiten Testspiel nach der Sommerpause feierte Fußball-Regionalligist SSVg Velbert den ersten Sieg. Nach dem 1:2 im Heimspiel gegen den Drittligisten Fortuna Köln gab es nun einen 4:2-Auswärtserfolg beim Traditionsverein SpVgg Erkenschwick.

Dabei hatten die Velberter den westfälischen Oberligisten im altehrwürdigen Stimberg-Stadion in der ersten Halbzeit gut im Griff. Im zweiten Durchgang, in welchem Trainer André Pawlak abgesehen von Torwart Philipp Sprenger eine komplett neue Aufstellung nebst veränderter Taktik aufbot, lief es nicht mehr ganz so rund.

Dogan meldet sich mit Tor zurück

Insgesamt zeigte sich Pawlak allerdings zufrieden, ein Auswärtssieg mit vier geschossenen Toren bei einem ambitionierten Oberligisten kann sich schließlich sehen lassen.

In der ersten Halbzeit hatte er es statt der zumeist verwendeten 4-2 3-1-Taktik (so wurde dann auch wieder in der zweiten Hälfte gespielt) mit einem 4-1-4-1 versucht. Nils Zander übernahm den „Sechser-Part“ im defensiven Mittelfeld, Philipp Schmidt die Sturmspitze, in der Vierer-Abwehrkette gab der von der Schalker Reserve gekommene Alex Fagasinski auf der linken Seite sein Debüt im Velberter Trikot.

Seinen Einstand auf dem Feld in der Vorbereitung gab derweil Torjäger Hüzeyfe Dogan, der im Köln-Spiel noch verhindert gewesen war. Es waren gerade zwölf Minuten gespielt, da hatte der Routinier schon wieder zu geschlagen.

Dogans gut gezielter Schuss von der Strafraumgrenze war für Erkenschwicks Keeper Tim Oberwahrenbrock nicht zu halten. Mittelstürmer Philipp Schmidt sorgte dann maßgeblich für die Treffer zum 2:0 und 3:0, auch wenn er in beiden Fällen nicht als Torschütze geführt wird. Beim 2:0 lenkte der Erkenschicker Nils Eisen Schmidts Hereingabe selbst ins Tor und beim 3:0 traf Schmidt im Anschluss an eine Ecke die Latte, den Abpraller drückte dann Tim Winking aus kurzer Entfernung ins Tor.

Drei Tore vor der Pause, das war schon nicht schlecht. „Allerdings hätten wir bei besserer Chancenauswertung 5:1, 6:1 führen können“, befand Trainer André Pawlak. Doch Milko Trisic, Hüzeyfe Dogan und David Müller ließen einige Großchancen aus, Müller verschoss sogar einen Elfmeter.

In der zweiten Halbzeit wirkte das Spiel der Velberter weniger zwingend, Erkenschwick hatte nun sogar ein Chancenplus. An der Aufstellung lag es, so Trainer Pawlak nicht, denn abgesehen von den Neuen Diaz und Canbulut hat die SSVg so ähnlich schon in der letzten Saison gespielt.

Das Training hatte hier schon eher eine Rolle gespielt, denn die Formation der 2. Halbzeit durfte zuvor noch eine Laufeinheit zu absolvieren. Die Erkenschwicker hingegen liefen frisch in die Partie. Zudem wollte Pawlak im zweiten Spiel der Vorbereitung nicht allzu kritisch sein

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