SSVg Heiligenhaus steckt im Tief
15.11.2009 | 21:44 Uhr 2009-11-15T21:44:00+0100Heiligenhaus. In der Fußball-Landesliga läuft es für die SSVg Heiligenhaus weiter schlecht. Gegen Cronenberg setzte es eine 1:3-Heimniederlage.
SSVg Heiligenhaus
Cronenberger SC 1:3 (0:0)
SSVg 09/12: Hecimovic, Jung, E.Dogru, Kawohl, Kepper, Kelzer, Olgrum, Cebulla (65.Bozkurt), Hildebrandt, O.Dogru (85.Hündling), Terranova.
Tore: 0:1 (60.), 1:1 Ural (75.), 1:2 (82.), 1:3 (90.).
Die Seuchensaison nimmt für die Heiligenhauser einfach kein Ende: Passend zum bisherigen Bild hat das Team von Trainer Bernd Wagner gegen Cronenberg ein starkes Spiel abgeliefert und doch mit 1:3 verloren. Dabei haben die Platzherren gleich den Kampf angenommen und nach einem kurzen Abtasten den Gegner dominiert. Nur die Chancenverwertung war wieder zum Haareraufen: Ernst Cebulla verfehlte zunächst mit einem satten Schuss knapp den Kasten und traf anschließend völlig freistehend das Leder nicht. Den Rest besorgte der starke gegnerische Keeper: Erst vereitelte er eine Chance von Dominik Jung aus fünf Metern, dann scheiterte Ferhat Ural zweimal mit guten Möglichkeiten am Cronenberger Schlussmann. Es blieb beim 0:0 zur Pause.
Ein Lattenschuss von Ferhat Ural läutete die zweite Hälfte ein und jeder Zuschauer an der Talburgstraße sehnte den mehr als verdienten Führungstreffer förmlich herbei. Stattdessen setzte es das überraschende 0:1. Ein Foul haarscharf an der Grenze zum Sechzehner wurde vom Schiedsrichter per Elfmeter bestraft, René Hildebrandt sah dafür zudem Gelb-Rot.
Nach einer Viertelstunde gab es endlich auch Anlass zur Freude beim Heimteam: Nach einer Flanke von Dennis Kepper von der rechten Seite war Ferhat Ural diesmal vor dem Torwart zur Stelle und markierte den Ausgleich. Ali Bozkurt hatte nur kurz später die Riesen-Möglichkeit die Führung zu erzielen, aber scheiterte wie viele seiner Vorgänger am Torwächter. Es folgten zwei weitere Episoden der Serie „Und plötzlich kommt Cronenberg.” Erst schlugen die Wuppertaler nach einem Konter eiskalt zu und als Keeper Senad Hecimovic mit nach vorne eilte, fuhr der CSC den zweiten Gegenstoß zum 3:1.
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