SSVg Heiligenhaus feiert den Aufstieg

Je eher, desto besser: Bereits am viertletzten Spieltag konnte die SSVg Heiligenhaus den Aufstieg perfekt machen.
Je eher, desto besser: Bereits am viertletzten Spieltag konnte die SSVg Heiligenhaus den Aufstieg perfekt machen.
Foto: WAZ FotoPool
Aufstiegsjubel bei Bezirksligist SSVg Heiligenhaus. Der Spitzenreiter nutzt den ersten Matchball mit dem 3:0in Sudberg. Damit ist bereits am viertletzten Spieltag alles klar

Wuppertal.. SSV Sudberg -
SSVg 09/12 Heiligenhaus 0:3 (0:2)

SSVg 09/12: Bas, van Schwamen, Kawohl, Horn (58. Boenisch), Top, Yalcinkaya (72. Karakas), Prengel, Ter Haar (83. Amezigar), Ali-Khan, Karakitsos, Plominski
Tore: 0:1 Ter Haar (21.), 0:2 Horn (29.), 0:3 Ter Haar (49.)

Mit dem 3:0 Sieg beim SSV Sudberg verwandelte die SSVg 09/12 Heiligenhaus gleich den ersten von vier Matchbällen und sicherte sich damit schon am viertletzten Spieltag endgültig den Meistertitel sowie den Aufstieg in die Landesliga.

Von Beginn an zeigte der Spitzenreiter, dass er gewillt war, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen und erspielte sich eine Chance nach der anderen. In der 21. Minute war es dann endlich so weit, denn nachdem Christos Karakitsos sich unwiderstehlich durchgesetzt hatte, brauchte Dennis Ter Haar nach dem Querpass den Ball nur noch einschieben. Nur wenig später erhöhte Philipp Horn auf 2:0, als er eine Hereingabe von Ter Haar verwertete.

Kurz nach dem Seitenwechsel war es dann erneut Ter Haar, der mit dem 3:0 schon für die Vorentscheidung sorgte. Nachdem die Heiligenhauser den Ball im Mittelfeld erobert hatten, erlief sich der Ex-Ratinger den Steilpass und behielt auch im direkten Duell mit dem Torwart der Wuppertaler die Nerven.

Die Platzherren blieben weiterhin harmlos und stellten die Heiligenhauser Abwehr vor keine Probleme. Wenn es etwas am SSVg-Spiel zu bemängeln gab, dann war das allein die schwache Chancenverwertung, denn die Gäste erspielten sich hochkarätige Möglichkeiten fast im Fünf-Minuten-Takt. Allein Christos Karakitos lief zweimal alleine auf den Sudberger Torwart zu, ohne den Angriff zu einem erfolgreichen Abschluss bringen zu können.

„Da merkte man uns schon an, dass mit Gzim Rexhaj und Hidayet Aydogan zwei Spieler fehlten, die bislang für über 40 Tore verantwortlich waren“, meinte Trainer Dietmar Grabotin. Nach dem Abpfiff begannen dann noch vor Ort die obligatorischen Aufstiegsfeierlichkeiten, die später im Bus und in Heiligenhaus noch fortgesetzt wurden. „Das hat die Mannschaft sich auch absolut verdient, denn sie hat konzentriert und konsequent ihre Aufgaben erledigt und abgehakt“, meinte der Coach. „Mein Dank gilt aber auch dem Umfeld und insbesondere dem Vorstand. Ich bin in vielen Amateurvereinen tätig gewesen, aber was in Heiligenhaus für Möglichkeiten geboten werden, davon können sich einige auch höherklassige Klubs in der Umgebung ruhig mal eine Scheibe von abschneiden“, meinte der Ex-Profi.

Er vergaß aber auch Mesut Güngör nicht zu erwähnen, von dem er den Trainerposten Anfang März übernommen hat. „Ich muss nicht extra darauf hinweisen, das auch mein Vorgänger einen großen Anteil am Erfolg hat, denn er hat den Grundstein gelegt“, stellte er klar.