SSVg hält dem Dortmunder Pressing stand

Hüzeyfe Dogan
Hüzeyfe Dogan
Foto: Dahlke
Was wir bereits wissen
Gegen den Oberligisten wird die Elf von André Pawlak erst überrascht, feiert dann aber doch einen souveränen 5:0-Sieg. Keine Veränderung in der Causa Predrag Stevanovic

Dortmund..  Die Kicker der SSVg Velbert eilen weiter von Testspielsieg zu Testspielsieg. Am Mittwochabend traf die Pawlak-Elf auf den ASC 09 Dortmund und siegte mit 5:0. Lediglich in der Anfangsphase hatten die Velberter mit dem offensiven Pressing des Westfalen-Oberligisten zu kämpfen. Eine Verpflichtung von Gastspieler Predrag Stevanovic hängt weiter in der Schwebe.

Auf dem Kunstrasenplatz in Bövinghausen fanden die Blauen zu Beginn nur schwer in die Partie. Grund dafür war das aggressive Pressing der Gastgeber. „Das habe ich so auch noch nicht erlebt. Wir konnten uns nur selten konstruktiv befreien. Aber es ist wichtig, auch gegen solche Gegner zu spielen“, so André Pawlak.

Nach einer guten halben Stunde gelang David Müller die etwas glückliche 1:0-Führung für Velbert. In der Halbzeit stellte Pawlak schließlich um und wollte die Dortmunder mit ihren eigenen Waffen schlagen: „Wir wollten den Gegner selbst früh attackieren. Das hat gut geklappt und zu vielen Chancen geführt.“

Torfestival in Halbzeit zwei

In der Tat sahen die Zuschauer in der zweiten Hälfte deutlich mehr Tore. Nach einer scharfen Hereingabe von Erhan Zent grätschte ASC-Spieler Nils Cala den Ball zum 2:0 ins eigene Tor. Den Deckel machten die Velberter aber erst in der Schlussphase auf die Partie: In der Schlussphase trafen Hüzeyfe Dogan (76.), Philipp Schmidt (84.) und Dimitrios Pappas (90.), der eine schöne Kombination der SSVg zum 5:0-Endstand vollendete.

Philipp Schmidt empfiehlt sich

Für höhere Aufgaben konnte sich in Dortmund erneut Philipp Schmidt empfehlen. Nachdem der kantige Stürmer in der Hinrunde aufgrund von Verletzungen und Sperren nur wenige Einsätze hatte, winken in der Rückserie größere Spielanteile. „Philipp ist sehr wichtig für uns. ich hoffe, dass er fit bleibt“, lobte auch André Pawlak seinen Angreifer.

Nichts neues gibt es derweil im Fall Predrag Stevanovic. Vor einer möglichen Verpflichtung des ehemaligen Bundesliga-Profis müssen Probleme bezüglich der Freigabe geklärt werden. Sollte der Verband grünes Licht geben, will man sich zusammen an den Verhandlungstisch setzen.