Sportclub Velbert will das Finale

Wollen bei Grün-Weiß Wuppertal wieder einen Schritt schneller am Ball sein als der Gegner: Oghuzan Coruk und der SC Velbert können den Oberligaaufstieg aus eigener Kraft schaffen
Wollen bei Grün-Weiß Wuppertal wieder einen Schritt schneller am Ball sein als der Gegner: Oghuzan Coruk und der SC Velbert können den Oberligaaufstieg aus eigener Kraft schaffen
Trotz der Pleite am vergangenen Spieltag hat der Sportclub den Aufstieg weiter in der eigenen Hand - ein Sieg in Wuppertal ist daher ein Muss

Velbert.. Der Platz an der Sonne ist vorerst verloren, dank der Spielplanmacher und dem VfL Benrath, der Düsseldorf-West besiegte, hält der SC Velbert das Heft des Handelns aber weiter in der eigenen Hand. Am letzten Spieltag kommt es auf der heimischen Anlage nämlich womöglich zum finalen Showdown gegen den jetzigen Spitzenreiter Kalkum-Wittlaer.

Bis es so weit ist, gilt es noch das schwierige Unterfangen bei Grün-Weiß Wuppertal (Anpfiff So. 15 Uhr) zu meistern. „Eine technisch beschlagene Truppe. Gibt man ihnen zu viele Räume, wird es problematisch“, warnt SC-Trainer Ralf vom Dorp vor dem respektabel platzierten Neuling, der sich trotz Rang sieben nicht in Sicherheit wiegen kann und noch einen Sieg braucht. Doch er gibt sich ebenso angriffslustig: „Wir müssen dort punkten, wenn wir das Maximum erreichen wollen. Also werden wir mit Leidenschaft an die Sache rangehen. Wir haben Kalkum im Hinterkopf, müssen uns aber zunächst auf dieses schwierige Spiel fokussieren.“

Keine Fehler erlauben

Um das Endspiel zu erreichen, müssen vor allem die schwerwiegenden Fehler, wie sie gegen den FC Remscheid im ersten Durchgang gemacht wurden, abgestellt werden. Fehler, die man vom Sportclub üblicherweise so nicht kennt.

Ausgerechnet der sonst so sichere Andre Adomat machte keine sonderlich glückliche Figur und musste nach großen Problemen mit seinem quirligen Gegenspieler schon zur Pause gelb-rot gefährdet runter. „Andre ist ein sehr wertvoller Spieler für uns. So ist aber Fußball“, schützt der Trainer seinen Abwehrspieler. Ob er am Sonntag in Wuppertal auflaufen wird, ließ er dennoch offen: „Da gibt es verschiedene Überlegungen in allen Bereichen. Ich werde sicher einiges aus dem Bauch heraus entscheiden.“ Dabei kann er weiterhin auf das gleiche Personal wie in der Vorwoche bauen. Die verletzten Pier Schulz, Marc Stuckart und Emre Erciyes werden in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.

Die Aufstiegskonkurrenz hat ebenfalls undankbare Aufgaben zu bewältigen. Kalkum hat das wohl schwerste Los und muss im direkten Duell gegen den Fünften Cronenberg ran, Düsseldorf-West reist zum abstiegsbedrohten SV Uedesheim und Remscheid empfängt den Düsseldorfer SC.