SC Velbert will in der Verlosung bleiben

Auf ihm ruhen die Hoffnungen des SC Velbert: Robin Hilger, der im letzten Heimspiel den Siegtreffer erzielte und auch in der Vorwoche traf
Auf ihm ruhen die Hoffnungen des SC Velbert: Robin Hilger, der im letzten Heimspiel den Siegtreffer erzielte und auch in der Vorwoche traf
Was wir bereits wissen
Absteiger Union Velbert reist zum Intimfeind nach Ronsdorf

Velbert.. Drei Spieltage vor dem Ende der Landesligasaison könnten die Vorzeichen in den beiden Velberter Lagern kaum unterschiedlicher sein. Während der SC Velbert in der Vorwoche mal wieder die Tabellenspitze erklommen hat und im Aufstiegskampf wieder das beste Blatt hält, ärgerte sich der feststehende Absteiger Union Velbert mal wieder mit einem Gegentor in der Nachspielzeit.

Der Druck liegt bei Remscheid

Ein weiterer Vorteil der Clubberer ist auch die Tatsache, dass die Mannschaft von Ralf vom Dorp noch zweimal zuhause antreten darf. Am Pfingstmontag kommt der ambitionierte FC Remscheid an den Böttinger und will seine vermutlich letzte Chance im Aufstiegskampf nutzen. Vom Dorp stellt sich auf einen heißen Tanz ein: „Remscheid rechnet sich noch was aus, sie sind ein harter Brocken. Doch wir werden alles raushauen, um bis zum Ende in der Verlosung zu bleiben.“

Leicht wird dieses Unterfangen nicht, denn auch Remscheid befindet sich in guter Verfassung, holte zuletzt vier Siege aus fünf Spielen und liegt auf Rang vier in Lauerstellung. Kleine Anekdote am Rande: Zuletzt stand der SC Velbert alle drei Spieltage, also am 17., am 20. und nun, am 23. Spieltag an der Spitze. Ginge diese Serie weiter, stünde am 26. und letzten Spieltag Platz eins und der Aufstieg in die Oberliga. Es dürfte aber auch kein Sieg gegen Remscheid her.

Für vom Dorp uninteressant: „Wir konzentrieren uns voll auf Remscheid, das wird eine Herausforderung für meine junge Mannschaft. Der Gegner hat eine hohe individuelle Klasse.“

Für den SV Union Velbert geht es im Prinzip nur noch um die goldene Ananas. Für Trainer Maik Franke kein Grund die Partie beim TSV Ronsdorf abzuschenken. „Ronsdorf ist unser „Lieblingsgegner“. Die haben uns schon im Hinspiel den Abstieg gewünscht. Ich habe selten so einen Kollegen wie Axel Kilz erlebt.“

Der Fluch der Nachspielzeit

Weiterhin will der SVU dem Rest der Liga beweisen, dass die Hinrunde nur ein Ausrutscher war. „Alle denken, gegen den Letzten müssen sie sowieso gewinnen. Aber wir wollen uns jetzt auch mal wieder für gute Leistungen belohnen.“

Tabellarisch wäre womöglich noch etwas drin, wenn die Spiele keine Nachspielzeit hätten. „Wir haben gegen Uedesheim zum vierten Mal in sechs Spielen Tore in der Nachspielzeit bekommen. Das hat uns zehn Punkte gekostet“, haderte Franke. Wenigstens können Alkan Sahingöz und Ferhat Ural nach abgesessenen Sperren mitwirken.