SC Velbert triumphiert als Triple-Sieger

Hoch die Tassen: Die Spieler des SC Velbert
Hoch die Tassen: Die Spieler des SC Velbert
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der SC Velbert wird zum dritten Mal in Folge Stadtmeister im Hallenfußball. 2:1-Sieg im Finale über den TVD, der kräftig am Thron rüttelte

Velbert..  Jubel-Rituale auf dem Hallenparkett wie sonst auf dem grünen Rasen: Die Spieler des SC Velbert, die gerade die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft gewonnen hatten, rannten in Richtung Fanblock, setzten sich vor den applaudierenden Zuschauern auf den Hallenboden und stimmten dann ihre Sieges-Gesänge an, vor allem einen: „Hey, hey, Triple-Sieger, Triple-Sieger, hey!“ Denn sie hatten es tatsächlich geschafft, die Clubberer sind Dreifach-Stadtmeister. Zum dritten Mal in Folge setzt sich der Landesligist die Hallenkrone auf.

Bäumer gehen unbesiegt ins Finale

Dritter wurde Oberligist SSVg Velbert, der im kleinen Finale den wackeren A-Ligisten Türkgücü mit 4:1 bezwang.

Im Endspiel im wie gewohnt brechend vollen Zitronenbunker an der Langenberger Straße besiegte der SC den TVD Velbert mit 2:1 — es war ein hart erkämpfter Erfolg gegen ganz starke Bäumer, die kräftig am Thron der Clubberer gerüttelt hatten. Der Bezirksligist war als einziges Team des Turniers ungeschlagen ins Finale eingezogen und hatte dabei nur ein einziges Gegentor hinnehmen müssen.

Im Halbfinale hatte das Team von Trainer Rosario Sparacio auch den Oberligisten SSVg Velbert ausgeschaltet. 2:1 siegte der TVD nach einem dramatischen Spiel und einer tollen Leistung, die durch die Treffer von Benedict Sommer und Peter Kotzek belohnt wurde.

Diesen Elan nahmen die Bäumer mit ins Endspiel: Bereits in der ersten Minute gingen sie durch einen leicht abgefälschten Schuss von Fabio Fede in Führung.

Danach entwickelte sich eine packende Partie „auf Augenhöhe“ wie Dieter Anders vom Velberter StadtSportbund treffend meinte. Beide Teams gaben alles.

Am Ende hatte der SC dem leidenschaftlich kämpfenden TVD dann wohl ein Stückchen Cleverness voraus. Die Bäumer vergaben nämlich einige Riesenmöglichkeiten, zudem hatte Benedict Sommer bei einem Schuss gegen den Pfosten Pech.

Die Clubberer hingegen nutzten ihre Chancen durch Marcel Lange und Patrick Koellner, um die Partie zu drehen. Bei einem Lattenschuss von Oguzhan Coruk wäre kurz vor Schluss sogar fast noch das 3:1 gefallen, was des Guten aber etwas zu viel gewesen wären.

„Schade, wir hätten es packen können, aber dazu hätten wir die großen Chancen reinmachen müssen“, meinte TVD-Trainer Rosario Sparacio, der jedoch mit der Gesamtleistung seines Teams sehr zufrieden war. Das waren auch die wie gewohnt enthusiastischen Bäumerfans, die ihr Team trotz der Niederlage hochleben ließen.

Tolle Stimmung nach dem Hattrick

Genauso euphorisch ging es auf der anderen Seite zu, Spieler und Anhänger des SC ließen es nach dem geschafften Titelhattrick gleich in der Halle krachen. Und SC-Trainer Ralf vom Dorp meinte trocken: „Wir haben das Ding zum dritten Mal hintereinander gewonnen. So schlecht können wir in der Halle nicht sein.“