SC Velbert erklimmt wieder die Tabellenspitze

Ein Team, das sich einiges vorgenommen hat. Die Landesliga-Fußballer des SC Velbert mischen weiter kräftig im Aufstiegrennen mit.
Ein Team, das sich einiges vorgenommen hat. Die Landesliga-Fußballer des SC Velbert mischen weiter kräftig im Aufstiegrennen mit.
Foto: WAZ FotoPool
SC Velbert stürmt mit dem überzeugenden 4:1-Sieg bei Turu Düsseldorf II wieder auf Platz eins der Fußball-Landesliga.

Düsseldorf.. Turu Düsseldorf II -
SC Velbert 1:4 (1:2)

SC: R. Garweg, Altenkamp (83. Nawrath), Schubeis, J. Doil, Burzcyk, Lange, Rena Fernandez (79. Kotyrba), Dzierzon, Coruk, Koellner, Hilger (87. Gaulke).

Tore: 0:1 Hilger (7.), 0:2 Burczyk (29. Foulelfmeter), 1:2 (44.), 1:3 Altenkamp (73.), 1:4 Burczyk (90. Foulelfmeter).

Das Schneckenrennen um den ersten Platz der Fußball-Landesliga geht im zuverlässigen Zeitlupentempo weiter. Seit Monaten schafft es kein Team, die Spitzenposition zu halten, geschweige denn, sie auszubauen. Nutznießer ist diesmal der SC Velbert, der sich zum wiederholten Male den ersten Platz zurück erkämpfte. Denn die Clubberer, die mit dem 4:1 bei der Reserve von Turu Düsseldorf einen übrzeugenden Auswärtssieg feierten, profitieren von der Niederlage des SC Düsseldorf-West, der in den vergangenen beiden Wochen auf Platz eins gestanden hatte. Die Landeshauptsädter verloren das Top-Spiel gegen Kalkum-Wiitlaer mit 1:2 und rutschten auf den dritten Platz ab, die Clubberer konnten vorbei ziehen.

Ob es nun der SC sein wird, der sich nun auf dem Spitzenplatz festsetzt — dazu möchte Club-Trainer Ralf vom Dorp weiter keine Prognose abgeben. „Man sieht ja, wie eng es ist und es sind noch ein paar Spiele“, sagt der Coach. Und auf die konzentriere sich sein Team.

Aber auf jeden Fall will es vorne weiter munter mitmischen. In der Form des Spiels bei Turu ist den Clubberern da auch noch einiges zuzutrauen. „Es war sofort spürbar, dass die Mannschaft unbedingt auch auswärts gewinnen wollte“, lobte vom Dorp. Das wurde belohnt. Robin Hilger per Kopf und Rene Burzyk per Elfmeter (Koellner war gefoult worden) legten das 2:0 vor.

Eine Unachtsamkeit nach einer Ecke führte kurz vor der Pause zum 1:2 — unnötig, denn bei vielen guten Chancen hätte der SC die Partie früh entscheiden können, Das holten dann Sebastian Altenkamp und Burczyk, der auch seinen zweiten Elfmeter verwandelte (diesmal war Julian Gaulke gefoult worden) nach.