SC-Junioren haben ihr Endspiel

Die B-Junioren des SC Velbert (rot) feierten gegen den VfL Rhede (schwarz-weiß) einen ungefährdeten 3:0-Erfolg und dürfen weiter von der Niederrheinliga träumen. Ein Spiel gilt dafür es noch zu gewinnen.
Die B-Junioren des SC Velbert (rot) feierten gegen den VfL Rhede (schwarz-weiß) einen ungefährdeten 3:0-Erfolg und dürfen weiter von der Niederrheinliga träumen. Ein Spiel gilt dafür es noch zu gewinnen.
Foto: Uwe Möller
Was wir bereits wissen
Mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen den VfL Rhede sichert sich die B-Jugend das Entscheidungsspiel gegen Wermelskirchen

Velbert.. So richtig feiern konnte nach dem Abpfiff noch niemand. Denn obwohl die B-Junioren des SC Velbert ihren Kontrahenten VfL Rhede gerade mit 3:0 in die Schranken gewiesen haben und somit ihre Pflichtaufgabe souverän erfüllten, musste noch auf das Ergebnis des Parallelspiels zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SV Straelen gewartet werden. Doch nach schier endloser Ungewissheit verbreitete sich die frohe Kunde wie ein Lauffeuer.

Entscheidungsspiel erreicht

Die Fortuna leistete Schützenhilfe, gewann mit 5:0 und verbleibt damit in der Niederrheinliga. Durch die Niederlage des SV Straelen rückt die Mannschaft von Luca Lange und Fabian Papierok auf Platz zwei und darf sich nun auf ein echtes Endspiel freuen.

Am nächsten Wochenende geht es um den Aufstieg und auch der Gegner steht schon fest. Es ist der SV Wermelskirchen, der um den Verbleib in der Liga kämpft und in drei Quali-Spielen mit sieben Zählern nur wegen des schlechteren Torverhältnisses dem SC Kapellen-Erft den Vortritt lassen muss. “Kapellen-Erft hat sicherlich die stärkste Mannschaft, gegen Heisingen (der dritte mögliche Kandidat, d. Red.) haben wir schon gespielt und gewonnen“, erklärte Papierok unmittelbar nach Abpfiff. Nun ist es der SV Wermelskirchen, doch Papierok ist der Gegner egal: „Wir haben gezeigt, dass wir was drauf haben. Wir wollen die Qualifikation jetzt natürlich eintüten.“

Dafür sollte sich die Elf um Kapitän Lars Hilger aber kaltschnäuziger präsentieren, als sie es gegen VfL tat. Dieser warf alles in die Waagschale, um die Minimalchance auf Platz zwei zu nutzen, stand gegen die spritzigeren Velberter aber auf verlorenem Posten.

Mehr Tore möglich

Vom Anpfiff weg marschierte der SC auf das Tor der Gäste und suchte nach Lücken, scheiterte jedoch immer wieder an Ungenauigkeiten oder der Gästeabwehr.

Erst ein Eckball brachte nach 19 Minuten die verdiente Erlösung. Joshua Kagel brachte das Leder mit Schnitt nach innen, wo sich Olaf Miller hochschraubte und wuchtig einköpfte. Im Anschluss verpasste es der SC, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, was sich bei einem Sieg Straelens hätte rächen können.

Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig an der Überlegenheit, für den zweiten Treffer bedurfte es aber der großzügigen Mithilfe der gegnerischen Hintermannschaft. David Niklas Krings bedankte sich mit dem 2:0 (54.). Miller setzte in der 62. Spielminute mit seinem zweiten Tor den Schlusspunkt.