Rückschlag für die SSVg-Reserve

Velbert.. SSVg Velbert U 23 -
Hastener TV 0:2 (0:2)

SSVg U 23: El-Shair, Kneifel, Bleckmann (75. Bestler), Sealiti, Schlupkothen, Kersten, Duhr, Issa, Tamulevicius (65. Kaltenpoth), Fuchs, Seyfi (57. Neef)
Tore: 0:1 (10.), 0:2 (14.).

Mit einer bitteren 0:2 Niederlage gegen den Hastener TV musste die U 23 der SSVg Velbert 02 einen Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen.

Bereits in der ersten Viertelstunde wurden die Schützlinge von Trainer Michael „Gipsy“ Bestler kalt erwischt und mussten fortan einem frühen 0:2 Rückstand hinterher laufen. „Beide Tore resultierten aus haarsträubende Fehlern von uns“, berichtete der Coach, denn seine Abwehrspieler reagierten in diesen Szenen nicht schnell genug, so dass die Remscheider keine Mühe hatten, zu ihren Toren zu kommen. Danach bauten die Platzherren mehr Druck auf und kamen auch zu ersten Chancen.

So lief Maik Bleckmann alleine auf das Hastener Tor zu, schoss jedoch den Keeper an. Wenig später setzte sich Tobias Fuchs auf der linken Seite durch, doch seine Hereingabe konnte Tolga Seyfi aus drei Metern nicht über die Linie drücken.

In der zweiten Hälfte spielte wieder Fuchs maßgenau nach innen, doch diesmal schoss sich Mohamed Issa selbst an. Für Bleckmann kam der Coach dann selbst in die Partie und hatte auch eine gute Möglichkeit, doch seinen Kopfball parierte der Hastener Keeper glänzend.

Fünf Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit musste dann aber der Anschlusstreffer fallen, doch nach der Hereingabe von Fuchs ließ Issa den Ball durch die Beine nach außen rollen, anstatt das Spielgerät ins leere Tor zu schieben. „Da fragte mich mein Gegenspieler , ob wir das eigentlich extra machen“, berichtete „Gipsy“ Bestler, dass selbst die Remscheider die katastrophale Chancenverwertung kaum glauben konnten. Als auch der eingewechselte A-Jugendliche Marius Neef nach einem Fuchs- Pass knapp vorbei zielte, stand fest, dass die Platzherren keinen Treffer erzielen würden.

„Wir hatten sechs hundertprozentige und zwei tausendprozentige Chancen. Wenn man die alle vergibt, kann man ein Spiel einfach nicht gewinnen“, stellte der Coach fest. Zudem war er aber auch mit der Einstellung einiger seiner Schützlinge überhaupt nicht zufrieden. „Ich will der Truppe nicht den Willen absprechen, das Spiel noch drehen zu wollen, aber der letzte Biss, das Tor unbedingt schießen zu wollen, den habe ich nicht erkannt“, resümierte er. „Wenigstens Tobias Fuchs war noch einer der wenigen Lichtblicke“, lobte er den schnellen „Linksfuß“.