Regionalliga-Kader der Velberter SG ist fast komplett

Zwei Stützen sind geblieben: Kapitänin Becci Herzinger (weiß, links) und Centerspielerin Friederike Kögler (weiß, Nummer 10).
Zwei Stützen sind geblieben: Kapitänin Becci Herzinger (weiß, links) und Centerspielerin Friederike Kögler (weiß, Nummer 10).
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die VSG Gottfried Schultz Baskets sind mitten in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Viele Leistungsträgerinnen der Velberter bleiben, es gibt aber auch jede Menge neue Gesichter.

Velbert.. In der Halle am Sportzentrum ist es derzeit meist ruhig, auch wenn sich hier eigentlich die Basketballerinnen der VSG Gottfried Schultz Baskets auf die neue Saison vorbereiten sollten. Doch die ackern momentan eher im Freien, arbeiten mit Leichtathletik-Trainer Stefan Lange an ihrer Athletik und Ausdauer.

Derweil sind die Planungen für die kommende Saison so gut wie abgeschlossen.

Der neue Trainer Benjamin Heck hat sich einiges vorgenommen, schließlich wollen die Baskets nach erfolgreicher Rückkehr in die Regionalliga diesmal in der Liga bleiben. Um das Ziel zu erreichen, hat er den Kader verjüngt, um die Stützen aus der Aufstiegssaison herum ein „konkurrenzfähiges Team zusammengestellt“, ist sich der 29-Jährige Wuppertaler sicher.

Insgesamt fünf Neue muss der Coach nun integrieren: Charlene Adam und Vivian Hölzner kommen von den Schalker Damen ins Niederbergische. „An Charlene schätze ich besonders ihre Vielseitigkeit, sie kann sowohl auf Aufbau als auch auf Flügel spielen“, lobt Trainer Heck die 21-Jährige. „Und Vivian ist eine Verteidigungsspezialistin mit einem riesen Kämpferherz.“

Talent kehrt zurück

Ebenfalls neu im Kader der Velberter SG sind die 17-jährige Ronja Maaßen und Linda Wagner (19), die beide im letzten Jahr noch in Wuppertal aktiv waren. Heck kennt beide noch aus seiner Zeit bei Mettmann Sport. Fünfte im Bunde ist eine ehemalige Velberterin: Nela Krizanovic (15) machte ihre ersten basketballerischen Schritte in den Jugendteams der Baskets, wechselte dann aber in leistungsstärkere Vereine und gehört aktuell zum Landeskader in ihrer Altersklasse. „Für Nela hat die Jugend-Bundesliga natürlich in dieser Saison noch Vorrang“, so Heck, „aber sie wird auch bei uns viel lernen und eine gute Ergänzung für den Kader sein.“

Außerdem steht dem neuen Mann an der Seitenlinie der Kern der Mannschaft zur Verfügung, die in der vergangenen Saison trotz teils großer personeller Probleme den zweiten Platz in der Oberliga gesichert hatte: Kapitänin Rebecca Herzinger ist ebenso mit von der Partie wie Aufbauspielerin Anna Skotz und Flügelspielerin Mary Venghaus. Unter dem Korb hat Heck mit Friederike Kögler und Christina Bogs zwei erfahrene Baskets, außerdem wird Talent Amina Stürznickel weiter an die Mannschaft herangeführt. Und dann kommt pünktlich zur Rückrunde auch Flügelspielerin Janine Baumgartner zurück, die sich eine einjährige Auszeit gegönnt hatte. Bei einigen Spielerinnen ist die Entscheidung noch nicht gefallen, ob sie nun in der kommenden Spielzeit in der ersten oder zweiten Mannschaft auflaufen werden.

Insgesamt sieht sich der Trainer gut gerüstet für die Herausforderung Regionalliga: „Die Chancen auf den Klassenerhalt sind gut, ich bin da sehr zuversichtlich.“ Im August wird es in einer Reihe von Testspielen eine erste Standortbestimmung geben.