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Queue-Asse trumpfen an fremden Tischen auf

12.12.2007 | 18:19 Uhr

Drei Punkte aus den Auswärtspartien in Erlangen und München. BSV Velbert legt damit eine gute Hinrunden-Bilanz vor

BILLARD DREIBAND-BUNDESLIGADrei Punkte aus dem jüngsten Doppelspieltag in der Dreiband-Bundesliga hatte der erste Vorsitzende Udo Swoboda dem Billard-Team des BSV zugetraut. Eine durchaus gewagte Prognose, denn schließlich wurden beide Partien auswärts gespielt. Doch Swoboda hatte die aktuelle Form der Velberter Billard-Asse richtig eingeschätzt: "Sie sind gut drauf." Und tatsächlich waren sie so gut, dass sie die drei Punkte auch holten. Den ersten ergatterten sie mit dem 4:4 in Erlangen, die anderen zwei beim 6:2 in München.

Beim Tabellennachbarn ATSV Erlangen erspielten sich die Velberter ein gerechtes Remis. Ausgezeichnete Leistungen zeigten dabei vor allem Jens Eggers und Dieter Großjung. Eggers schaffte bei seinem Sieg über Andreas Efler (33:50/33 Bälle) den starken Schnitt von 1,666, während Großjung bei seinem Erfolg über Rainer Neft (30:40/30) mit 1,337 glänzte.

Stark auch die Spiele von Torsten Anders (0:976) und Volker Simanowski (1;091), die jedoch Michael Puse bzw, Jürgen Pichler unterlagen.

Noch einen Gang höher schalteten die Velberter dann beim BSV München. Der 6:2-Sieg in der Bayern-Metropole war das Resultat einer geschlossenen Leistung des Quartetts, was der Mannschaftsschnitt von 1,187 eindrucksvoll belegt.

Volker Simanowski und Dieter Großjung legten eine 4:0-Führung vor. Simanowski bezwang Wolfgang Heimuth (32:40/37) während sich Großjung gegen Hans Sieger (35:40/35) durchsetzte. Den Sieg erzwang dann Torsten Anders mit seinem sicheren Erfolg (26:50/40) über den früheren Velberter Norbert Ohagen. Die Niederlage von Jens Egegrs, der trotz des starken Schnitt von 1;296 gegen Andreas Horvarth verlor, fiel nicht mehr ins Gewicht.

Damit haben sich die Velberter einen hervorragenden Hinrundenabschluss verschaft. Von den ersten neun Spielen haben sie erst zwei verloren und stehen auf dem ausgezeichneten fünften Tabellenplatz. Eine starke Leistung, zumal das niederländische Ass Henk Habraken kaum zum Einsatz kam. UT

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