Punktgewinn in letzter Sekunde

Wuppertal.. SV Jägerhaus Linde -
SSVg Heiligenhaus 3:3 (1:0)

SSVg: Bas, van Schwamen, Kawohl, Plominski (74. Falco), Top (69. Es-Sassi). Larisch, Prengel, Rexhaj, Ali-Khan (63. H. Aydogan), Karakitsos, Yalcinkaya
Tore: 1:0 (23. ET van Schwamen), 2:0 (65.), 2:1 Karakitsos (70.), 3:1 (89.). 3:2 Karakitsos (90.+1/Foulelfmeter), 3:3 Rexhaj (90.+2)

Gelb-Rote Karte: Larisch (64.)

Mit einem Schlussspurt in der Nachspielzeit sicherte sich die SSVg 09/12 Heiligenhaus mit zwei späten Toren und einem 3:3-Unentschieden zumindest noch einen Punkt beim SV Jägerhaus Linde.

Bereits nach zehn Minuten hatten die Wuppertaler die große Chance, mit 1:0 in Führung zu gehen, doch Patrick Bas hielt den Foulelfmeter, den Henning Kawohl durch ein Schubsen im Strafraum verursacht hatte. Ein bisschen unglücklich geriet der Spitzenreiter dann eine knappe Viertelstunde später doch in Rückstand, als Thilo van Schwamen einen Distanzschuss ins eigene Tor abfälschte.

Danach hatten die Heiligenhauser gute Möglichkeiten, doch Christos Karakitsos scheiterte mit seinem Freistoß an der Latte und Gzim Rexhaj hatte wenig später den Torhüter bereits umspielt, als er zu Boden sank. Die Gäste reklamierten einen Elfmeter, doch der Schiedsrichter hatte diese Aktion offensichtlich als „Schwalbe“ gewertet und zeigte dem Angreifer die Gelbe Karte.

Nach einer guten Stunde wurde dann Patrick Larisch nach wiederholtem Foulspiel des Feldes verwiesen und in Unterzahl kassierte die SSVg nur wenig später das 0:2. Einen Schuss aus 30 Metern konnte Patrick Bas nicht festhalten, so dass ein Linder im Nachsetzen erfolgreich war. Christos Karakitsos traf zwar kurz darauf zum Anschlusstreffer, als er eine Flanke von Hakan Yalcinkaya zum 1:2 vollendete, doch als die Platzherren in der 89. Minute mit einem Konter auf 3.1 erhöhten, deutete alles auf eine Niederlage des Tabellenführers hin.

Aber die Heiligenhauser gaben nicht auf, warfen alles nach vorne und wurden letztlich belohnt. Nach einem Foul an Christos Karakitsos im Strafraum, verwandelte dieser den fälligen Elfmeter selbst zum 2:3 und in der Schlussminute war es dann Torjäger Gzim Rexhaj, der den kaum noch erwarteten Ausgleichstreffer zum 3:3 erzielte, als er nach einem „Getümmel“ im Strafraum plötzlich freie Schussbahn hatte und den Ball unter die Latte „drosch“.

„Das Spiel hätten wir durchaus verlieren können, aber die Mannschaft hat Moral bewiesen und sich den Punkt verdient, deshalb bin ich auch zufrieden“, resümierte Trainer Dietmar Grabotin. „Trotzdem ist aber klar, dass wir uns steigern müssen“, merkte er an.