Pawlak sieht SSVg auf gutem Weg

Die SSVG Velbert spielte gegen den Tus Ennepetal in Wedau. Kevin Hagemann sorgte für ordentlich Dampf in der Velberter Offensive
Die SSVG Velbert spielte gegen den Tus Ennepetal in Wedau. Kevin Hagemann sorgte für ordentlich Dampf in der Velberter Offensive
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
In der Sportschule Duisburg-Wedau besiegen die Velberter den Oberligisten TuS Ennepetal mit 2:0. Philipp Schmidt schnürt Doppelpack

Duisburg.. Die SSVg Velbert sorgt weiterhin für Vorfreude auf den Rückrundenstart in der Oberliga. In der Sportschule Duisburg-Wedau siegte die Elf von André Pawlak gegen den TuS Ennepetal mit 2:0. Philipp Schmidt erzielte beide Tore für die Blauen. Gastspieler Predrag Stevanovic überzeugte mit guter Übersicht und starken Pässen.

„Insgesamt bin ich zufrieden. Einziges Manko war die Chancenverwertung, aber ansonsten haben wir uns sehr gut bewegt“, zog André Pawlak nach 90 Minuten ein positives Fazit. Gegen den TuS Ennepetal, der in der Oberliga Westfalen spielt, sah der SSVg-Trainer nach zwölf Minuten den ersten sehenswerten Angriff seiner Elf: Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite kam der Ball zu Philipp Schmidt, der den Ball zum 1:0 um TuS-Tor versenkte.

Der SSVg war zwar anzumerken, dass die Wege auf dem Feld doch ein Stückchen länger sind als beim Training in der Soccerhalle, den Gegner hatte man dennoch weitestgehend im Griff. Lediglich gegen Ende der ersten Hälfte erlaubte man den Ennepetalern einige Konterchancen.

Schmidt schnürt seinen Doppelpack

Im zweiten Durchgang dauerte es nicht lang, ehe Philipp Schmidt erneut zuschlug. Diesmal kombinierten sich die Velberter über die linke Seite in die Hälfte des TuS. Eine präzise Flanke von David Müller fand schließlich Schmidt, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte (53.).

In der Folge hatte der TuS Ennepetal, bei dem Ex-Dortmund-Profi Giovanni Federico nach 60 Minuten eingewechselt wurde, sogar Glück, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel.

Gleich dreimal scheiterten die Velberter am Aluminium. Den spektakulärsten Fehlschuss gab Marvin Mühlhause ab. Sein Freistoß aus rund 25 Metern klatschte an die Unterkante der Latte. In den letzten zehn Minuten überließ die Pawlak-Elf dem Gegner mehr Spielanteile, schaukelte das Ergebnis aber locker nach Hause.

Gastspieler Predrag Stevanovic saß zu diesem Zeitpunkt schon wieder auf der Velberter Ersatzbank. Der ehemalige Profi von Werder Bremen spielte gegen Ennepetal gut 60 Minuten und ließ dabei seine individuelle Klasse immer wieder aufblitzen. „Predrag hat das sehr ordentlich gemacht. Er kann schwierige Situationen mit wenigen Ballkontakten lösen und hat einige starke Pässe gespielt“, zeigte sich André Pawlak angetan vom 23-jährigen Mittelfeldspieler, dem allerdings noch sichtlich die körperliche Robustheit in den Zweikämpfen fehlt. Im Laufe der Woche wollen sich die SSVg-Verantwortlichen mit Stevanovic zusammensetzen. Zudem müssten bei einer Verpflichtung noch einige Formalitäten mit dem Verband geklärt werden.