Nur noch eine Minichance für HCV-Herren

Die Herren in den roten Hosen müssen am letzten Spieltag auf ein kleines Hockey-Wunder hoffen, sollte es noch mit dem Oberliga-Aufstieg klappen.
Die Herren in den roten Hosen müssen am letzten Spieltag auf ein kleines Hockey-Wunder hoffen, sollte es noch mit dem Oberliga-Aufstieg klappen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Auch der 14:0-Rekordsieg gegen die ETG Wuppertal dürfte den Herren des HC Velbert kaum zum Aufstieg reichen. Entscheidung am Sonntag

Velbert.. Jetzt hilft nur noch bangen. Doch der Strohhalm ist dünn. Nach dem bitteren Remis in der Vorwoche müssen die Hockey-Herren des HC Velbert nun am letzten Spieltag hoffen, dass Spitzenreiter Uhlenhorst Mülheim ausgerechnet gegen Schlusslicht ETG Wuppertal Federn lässt.

Eben jene Wuppertaler, die der HCV nun gerade mit 14:0 vom Platz schoss. Ein Youngster trumpfte auf, während ein Oldie per Hattrick traf.

Nur wenn der HCV sein letztes Duell am Sonntag (17 Uhr) beim Crefelder SV gewinnt und Mülheim keinen Dreier in der Bergischen Großstadt einsammelt, könnte die Velberter noch in die Feldhockey-Oberliga aufsteigen. Die Wahrscheinlichkeit, im Lotto zu gewinnen, scheint höher.

Offensivgala für das Heimpublikum

Immerhin, im letzten Heimspiel der Saison verabschiedete sich das junge Rot-Weiß-Team mit einer Offensivgala von den eigenen Fans. So holten die Velberter flott eine Ecke (2.), die noch nicht genutzt werden konnte. Nach zwei schnellen Angriffen (6.) und (7.) brachte der Youngster Nick Dieckmeyer das Team per Doppelpack mit 2:0 in Führung.

Die Gastgeber ließen den Ball bestens laufen und kombinierten sich vor das Wuppertaler Gehäuse, konnten jedoch nicht mal alle Top-Chancen konsequent für sich nutzen. Erst in der (25.) setzte Fabian Dölle einen offensiven Impuls, worauf er sich mit einem Tor belohnte - und es lautstark feierte. Zwei Minuten später legte Nick Dieckmeyer sein drittes Tor nach (27.). Eine Minute vor Halbzeit Ende erhöht Niklas Böhm zum Pausenstand von 5:0.

In Halbzeit zwei startete das Team der Trainer Sebastian Henning und Michael Blaschke angriffslustig - wie schon im ersten Durchgang gab Niklas Böhm mit seinem Treffer einen frühen Startschuss zum Kantersieg.

Der in überragender Form spielende Nick Dieckmeyer netzte in Minute (39.) zu seinem vierten Treffer ein. Nach einer Ecke (41.) konnte auch Roman Seiffert jubeln. Nun fielen im Minutentakt Tore: Unruh (45.), Böhm (53.) legten vor bis Matthias Wilhelm mit einem lupenreinen Hattrick (54./58./61.) glänzte, bevor Magnus Jülicher (66.) den Schlusspunkt setzte.