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Neun von zehn sind schon raus

05.10.2011 | 17:56 Uhr

Baku.   Nur Superschwergewichtler Erik Pfeifer vom VBC erreicht bei der WM die Runde der besten acht.

Erik Pfeifer ist nicht nur der letzte verbliebene Kämpfer des Quartetts des Velberter BC in Baku, er ist obendrein auch noch der letzte deutsche Teilnehmer überhaupt, der bei der Weltmeisterschaft der olympischen Boxer in Aserbaidschan in den Ring klettert.

Als einziger aus dem Aufgebot des deutschen Boxsportverbandes hat der Superschwergewichtler das Viertelfinale erreicht. Alle anderen neun sind spätestens im Achtelfinale ausgeschieden. Vom Bundesligameister Velberter BC hatte es zunächst mit recht klaren Punktniederlagen Denis Makarov (Bantam) und Alexander Povernov (Schwer) erwischt.

Zuletzt ereilte auch Leichtgewichtler Eugen Burhard das Aus, der aber bei seiner hauchdünnen 7:8-Niederlage gegen Fazliddin Gabinazarov aus Usbekistan etwas Pech hatte. Die erste Runde ging mit 2:0 an den VBC-Athleten, die zweite endete 2:2, ehe Burhard beim 3:6 in der dritten Runde noch ganz knapp abgefangen wurde.

Erik Pfeifer hatte derweil seine Aufgaben in der Klasse über 91 kg souverän erledigt. Nach dem 30:9-Erfolg über den Polen Patryk Brzeski ließ der 24-jährige auch Vizeweltmeister auch Roman Kapitonenko keine Chance. Er bezwang den Ukrainer deutlich mit 22:14. Damit erreichte er als einziger DBV-Kämpfer die Runde der besten acht. Der Gegner ist wieder sehr stark, es ist der WM-Dritte Viktar Zujew aus Weißrussland.

Ulrich Tröster

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