Nach der Party ist vor der Planung

Blaue Feierlaune: Trainer André Pawlak, Nils Zander, Massimo Mondello und Marcel Grote
Blaue Feierlaune: Trainer André Pawlak, Nils Zander, Massimo Mondello und Marcel Grote
Foto: Lars Fröhlich
Der Wiederaufstieg ist geglückt, die große Partynacht muss aber noch etwas warten. Die Planungen für die nächste Saison laufen auf Hochtouren

Velbert.. Was die Spatzen schon länger von den Dächern pfiffen, ist seit Pfingstmontag auch endlich offiziell. Die SSVg Velbert steigt nach nur einem Jahr Oberligazugehörigkeit wieder in die Viertklassigkeit auf. Die Feierlichkeiten begannen schon auf dem Rasen der Duisburger Bezirkssportanlage und führten über Kabine und Mannschaftsbus gen VIP-Bereich der heimischen Anlage an der Sonnenblume. Dort hielten sich die Beteiligten aber noch so weit es ging zurück, da für viele am nächsten Tag der schwere Gang zur Arbeit anstand.

Meisterfeier nach letztem Heimspiel

So auch für Meistermacher André Pawlak, der den Umtrunk bereits um 21 Uhr verließ. Für die offizielle Meister- und Saisonabschlussfeier beim letzten Heimspiel am Freitag versprach er jedoch: "Am Freitag werden wir nachholen, was wir am Montag nicht geschafft haben. Auch wenn es schon durchaus feuchtfröhlich war, mussten wir uns doch zurückhalten. Ich weiß aber noch nicht, was passiert ist, als ich gegangen bin.“ Die Feier wird in und vor den Räumlichkeiten des VIP-Bereichs stattfinden und jeder Zuschauer ist herzlich willkommen. „Wir hoffen natürlich auf eine große Runde. Denn mit den Fans zu feiern, macht besonderen Spaß“, fügte Pawlak hinzu.

Gegner am Tage der Meisterfeier ist übrigens der VfR Krefeld-Fischeln, der der SSVg die Vorverlegung auf den Freitag erleichterte. Der Neuling hat den Nichtabstieg dank eines starken Starts schon seit geraumer Zeit in der Tasche.

Vorfreude auf die Lohrheide

Die Partie wird vorerst die letzte zwischen den beiden bleiben, die SSVg bekommt in Zukunft, bei allem Respekt, mit deutlich größeren Kalibern zu tun. Neben den beiden rot-weißen Clubs aus Essen und Oberhausen warten auch Viktoria Köln oder Alemannia Aachen auf die „Blauen“. Am meisten freut sich Pawlak jedoch auf ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club SG Wattenscheid. „Ich habe die Regionalliga verfolgt und es freut mich, dass es Wattenscheid geschafft hat und wir zur Lohrheide fahren. Da werde ich viele Leute wiedersehen.“

Für die neue Saison sehen sich die Verantwortlichen auch schon auf dem Markt um. Neben dem verbrieften Interesse am Bocholter Verteidiger Tim Winking haben Pawlak und Co. auch einen Stürmer im Visier. Diego Rodríguez Díaz, momentan in der Regionalliga Nord für Meppen am Ball, kennt Pawlak schon seit der C-Jugend und wollte ihn damals zu Schalke und später ihn Wattenscheids erste Mannschaft holen. Womöglich klappt es im dritten Anlauf.

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