Meister Heiligenhaus macht es zweistellig

Die SSVg 09/12 Heiligenhaus steigt in die Fußball Landesliga auf. vor dem Heimspiel gegen die WSV-Reserve präsentiert sich das Teams unserem Fotografen
Die SSVg 09/12 Heiligenhaus steigt in die Fußball Landesliga auf. vor dem Heimspiel gegen die WSV-Reserve präsentiert sich das Teams unserem Fotografen
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Aufsteiger SSVg Heiligenhaus fertigt die WSV-Reserve in der Bezirksliga mit 10:0 ab. Trainer Grabotin kritisiert allerdings das Auftreten des Wuppertaler Traditionsvereins.

Heiligenhaus.. SSVg Heiligenhaus -
Wuppertaler SV II 10:0 (4:0)

SSVg 09/12: Bas, van Schwamen, Kawohl, Yalcinkaya (46. Amezigar), Top, Horn, Ali-Khan (70. Falco), Ter Haar, Es-Sassi, Karakitsos (23. Boenisch), Plominski
Tore: 1:0 Plominski (5.), 2:0 Karakitsos (6.), 3:0 Karakitsos (8.), 4:0 Kawohl (40.), 5:0 Kawohl (50.), 6:0 Kawohl (55.), 7:0 Boenisch (58.), 8:0 Ter Haar (69.), 9:0 Boenisch (80.), 10:0 Boenisch (90.)

150 Zuschauer kamen zur Aufstiegsfeier der SSVg 09/12 Heiligenhaus, die mit dem Spiel gegen die Zweitvertretung des Wuppertaler SV einen würdigen Rahmen bekommen sollte. Doch die Gäste reisten nur mit zehn Akteuren an und waren daher mit der 0:10 Niederlage am Ende noch gut bedient. Wenig Spaß an der Begegnung hatte dann auch SSVg-Trainer Dietmar Grabotin. „Das ist ein Armutszeugnis, wie sich ein ehemaliger Bundesligist wie der WSV präsentiert. Das tut mir weh, denn ich war lange genug dort selbst beschäftigt. Nach Friedhelm Runge sollte dort ja angeblich alles besser werden, aber so etwas hätte es mit ihm nie gegeben“, schimpfte der Ex-Profi. Obwohl die Heiligenhauser verletzungsbedingt viele Ausfälle zu verkraften hatten, war bereits nach acht Minuten alles gelaufen.

Bartek Plominski traf nach einem Diagonalpass von Dennis Ter Haar schon früh zum 1:0, ehe Christos Karakitsos durch zwei Treffer im Minutentakt erhöhte. Danach hatte er Pech mit einem Lattenschuss und musste wenig später angeschlagen ausgewechselt werden. Dem Spiel der Platzherren tat das aber keinen Abbruch, obwohl erst kurz vor der Pause der nächste Treffer fiel. Ter Haar spielte einen Eckball auf Hennig Kawohl, der für das 4:0 sorgte.

Dass in dem etatmäßigen Innenverteidiger auch Stürmerqualitäten stecken, bewies er im zweiten Durchgang, denn in die Spitze beordert erzielte er die Tore zum 5:0 und 6:0. Aber auch Adrian Boenisch, ansonsten eigentlich als Ersatztorwart auf der Bank, weiß wo das Tor steht und das bewies er nach seiner Einwechslung gleich durch drei Treffer gegen die völlig überforderten Wuppertaler.

Für das zwischenzeitliche 8:0 hatte Dennis Ter Haar gesorgt. „Mir tun Trainer und Spieler einfach Leid, da müssen sich die WSV-Verantwortlichen mal an die eigene Nase packen“, meinte Dietmar Grabotin. „Das ist nicht nur Wettbewerbsverzerrung, sondern wird uns auch nicht gerecht, denn wir wollten uns mit einem echten Gegner messen.“

Gefeiert wurde an der Talburgstraße natürlich aber trotzdem, der Coach musste die übliche Sekt- und Bierdusche über sich ergehen lassen und so endete der Tag doch versöhnlich.