LSG-Pfeile fliegen in Richtung Klassenerhalt

Die Dartspieler der Langenberg
Die Dartspieler der Langenberg
Foto: frei
Was wir bereits wissen
Neuling Langenberger SG hat sich in der westfälischen Bezirksliga etabliert. Bereits am vorletzten Spieltag macht das LSG-Team mit einem Remis in Witten alles klar

Langenberg.. Am Ende flogen die Pfeile zielsicher in Richtung Klassenerhalt – und das auch noch frühzeitig. Bereits einen Spieltag vor dem Abschluss der Saison haben die Dartsportler der Langenberger SG in der Bezirksliga Westfalen Süd alles klar gemacht. Ein Remis gegen den direkten Rivalen TVS Froschn aus Witten reichte. Ein schöner Erfolg, schließlich war das LSG-Team gerade erst aufgestiegen. Nach einer Spielzeit mit Höhen und Tiefen konnte sich der Neuling aber schließlich in der höheren Klasse etablieren.

Auf einem guten Start mit drei Punkten aus den ersten beiden Spielen folgte zunächst eine längere Durststrecke. Es reihte sich Niederlage an Niederlage.

Die Pflichtpunkte werden geholt

Doch in den Spielen, in denen es drauf ankam, waren die Langenberger Pfeilkünstler da. Gegen die direkten Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel hielten sie sich weitgehend schadlos. So konnte das Team am vorletzten Spieltag zum wohl entscheidenden Spiel auch mit zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz antreten. Gegner war der eben dort platzierte TVS Froschn aus Witten.

Im Hinspiel hatten die Senderstädter noch auf eigener Anlage einen 12:8 Sieg feiern können.

Aber es war ihnen klar, dass der Rivale nun die Revanche suchte. Mit einem Sieg würden die Wittener nämlich die LSG in das Relegationsspiel um den Abstieg schicken.

In dieses Spiel mit Finalcharakter starteten beide Mannschaften in Bestbesetzung. Mit etwas Glück erarbeitete sich die LSG einen 3:1 Vorsprung und ging mit einer 5:3-führung nach den ersten acht Einzeln in die Doppelspiele. Die ersten beiden gingen knapp verloren, aber mit dem Gewinn der beiden letzten Doppel war mit 7:5 der alte Abstand wieder her gestellt.

Thorsten Vaassen gewann mit starker Leistung auch sein drittes Spiel und Abteilungsleiter Ralf Niermann steuerte den neunten Punkt bei. Aber es blieb weiter sehr spannend. Über 8:6 und 9:7 ging es in die letzten vier Spiele.

Jörg Hodic konnte dann in einem schönen Spiel den zehnten Punkt beisteuern und alles sah nach einem Sieg der Langenberger aus — aber der TVS Frosch kämpfte aufopferungsvoll und holte mit den letzten beiden Einzeln schlussendlich auch ein verdientes Unentschieden zum 10:10-Endstand..

Das reichte aber der LSG, die damit den direkten Konkurrenten auf Distanz gehalten hat. Dank der besseren Spiel- und Satzverhältnisse ist der Vorsprung so groß, dass die Wittener die Langenberger am letzten Spieltag nun nicht mehr überholen können.

Die LSG darf also im nächsten Jahr erneut in der Bezirksklasse starten. Allerdings steht ein Umbruch ins haus, denn das Team muss neu aufgebaut werden. Gleich vier Spieler haben sich in dieser Saison aus persönlichen Gründen zurück gezogen.