Letzter Test für die SSVg Velbert
03.08.2010 | 17:26 Uhr 2010-08-03T17:26:00+0200
Velbert.Fußball-NRW-Ligist SSVg Velbert bestreitet am Mittwoch in Ratingen das letzte Testspiel vor dem Pflichtspiel-Auftakt am Wochenende.
Die SSVg Velbert erreicht bei der Saisonvorbereitung die Zielgerade. Das heißt: Die Niederberger drücken noch einmal auf das Tempo. Nur wenige Tage nach dem intensiven Testspiel gegen den Regionalligisten Fortuna Düsseldorf II folgt am heutigen Mittwoch die nächste kernige Aufgabe. Um 19 Uhr treten die Velberter im Ratinger Stadion zum Freundschaftsspiel beim spielstarken Niederrheinligisten Germania Ratingen 04/19 an.
Es ist der letzte Test vor dem Pflichtspielstart am kommenden Sonntag, wenn die SSVg im Niederrheinpokal beim SV Sevelen bestehen muss. Eine Woche später beginnt dann schon die Meisterschaftsrunde in der NRW-Liga mit dem Auswärtsspiel am 15. August bei Westfalia Herne
Die Aufgabe in Ratingen ist anspruchsvoll, denn Gastgeber Germania 04/19 verfügt über eine starke Mannschaft, die womöglich um den Aufstieg in die NRW-Liga mitspielen könnte. Zuletzt ließ das Team von Trainer Karl Weiß mit dem ersten Platz beim der Turnier der SSVg Heiligenhaus aufhorchen. Die Ratinger gewannen das Endspiel gegen den Niederrheinliga-Rivalen 1. FC Wülfrath glatt mit 4:0.
„Auf Kosten“ der Kalkstädter haben sich die Ratinger zudem gut in der Offensive verstärkt: Hidayet Aydogan, in Niederberg besonders durch seine Glanzzeit bei der SSVg Heiligenhaus bestens bekannt, sowie Ganesh Pundt spielten vergangene Saison noch in Wülfrath.
SSVg-Trainer Frank Schulz hat derweil seine Spieler in den letzten Wochen hart gefordert. Nach einem dreitägigen Trainingslager und etlichen harten Einheiten hat er sie zuletzt von einem Testspiel zum nächsten gescheucht.
Dabei weiß er aber genau, dass es mit harter Arbeit allein nicht getan ist. Spaß, Abwechslung und „Teambuilding“ gehören dazu. So gab es zuletzt eine Spezialeinheit in Langenberg: Im Kletterpark unterm Bismarckturm wagten sich Spieler und Trainer statt auf den Rasen auf wackelnde Brücken oder in Krabbeltunnel in luftigen Höhen oder sie testeten lange Seilrutschen.
Manche riskierten auch den Tarzan-Sprung aus neun Metern Höhe in ein zwölf Meter entferntes Netz. Eine passende Übung für Fußballer, deren Aufgabe es ja ist, auch im Spiel ins Netz zu treffen.
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