Langenberger SG erkämpft sich zweimal Bronze

Auch bei den jüngeren geht es schon voll zur Sache: Aylin Colak (re.) von der Langenberger SG mit toller Fußtechnik.
Auch bei den jüngeren geht es schon voll zur Sache: Aylin Colak (re.) von der Langenberger SG mit toller Fußtechnik.
Foto: LSG
Das Taekwondo-Team der LSG stellt sechs Teilnehmer beim internationalen Park-Pokal im Sindelfinger Glaspalast. Zwei stoßen bis ins Halbfinale vor.

Sindelfingen..  Die Langenberger SG schickt regelmäßig ihre Kämpfer zum internationalen Park-Pokal der Taekwondo-Asse nach Sindelfingen. Diesmal war das LSG-Team mit sechs Teilnehmern innerhalb des 91köpfigen Teams der NWTU im Glaspalast vertreten.

Der 10-jährige Berken Pazar gab bei diesem tollen Turnier, das seit fast drei Jahrzehnten Kampfkunst auf kontinentalem Niveau bietet, sein Debüt im Team der Nordrhein-westfälischen Taekwondo Union und sicherte sich einen Platz in dem Landeskader der NWTU. Die ersten Runden kämpfte durchweg souverän und verlor erst im Halbfinale gegen den späteren Park Pokal Sieger aus Dachau.

Eine Medaille für das LSG Team erkämpfte Calvin Altus, der neunjährige brachte es auf Bronze. Womöglich hätte es auch mehr sein können. „Leider hatte Calvin nicht so viel Glück mit dem Kampfgericht, sonst hätte er bei fairer Behandlung das Siegertreppchen mit großer Wahrscheinlichkeit erreicht“, meinte Trainerin Melanie Colak. Ebenfalls ein Kandidat für die oberen Treppchen ist zumeist der erfahrene Mirsad Bajrami. Der Schwarzgurt musste allerdings im Halbfinale wegen einer Verletzung aufgeben. Immerhin gab es ebenfalls Bronze für ihn.

Die jüngste Kämpferin im LSG-Team war Aylin Colak. Sie gewann alle ihre Vorrundenkämpfe mit einem technischen Ko. und spazierte ins Halbfinale. Hier bot ihr eine junge Teilnehmerin aus München einen harten Kampf, den die neunjährige Langenbergerin dann verlor. Keine Platzierung konnten sich Cedric Altus und die zuletzt so erfolgreiche Karina-Joy Retter erkämpfen, sie unterstützen stattdessen ihre Teamkameraden im laufenden Kampfgeschehen.

Melanie Colak resümierte: „Es wurden hochklassige internationale Kämpfe in einmaliger Atmosphäre im Glaspalast geboten.“