Kleiner Dämpfer schadet nicht

Es fühlt sich natürlich zunächst mal nicht gut an — das gab Michael Blaschke aus dem Trainerduo des HC Velbert nach der 4:5-Niederlage seines Teams im Spitzenspiel gerne zu. Es sieht auch nicht so gut aus, dass die Hockeyherren damit auf den zweiten Platz in der 1. Hallenverbandsliga abgesackt sind. Aber zugleich betonte Blaschke, dass die Niederlage kein Beinbruch sein müsse, schließlich könne ein kleiner Dämpfer nicht schaden und seine junge Mannschaft müsse womöglich noch etwas lernen.


Tatsächlich waren die HCV-Herren gleich dreimal in Führung gegangen: 2:0, 3:2 und 4:3 — und dreimal haben sie den Vorteil aus der Hand gegeben. Das ist ärgerlich. Aber gleichzeitig zeigt es, dass die Velberter durchaus das Zeug haben, gegen den direkten Konkurrenten zu bestehen. Das gilt es in der kommenden Woche zum Abschluss der Hinrunde beim anderen Konkurrenten, dem Tabellendritten Crefelder SV, zu beweisen. Schaffen sie das, ist mit dem HCV im Aufstiegskampf jedenfalls weiter zu rechnen.