Kampfsport-Ikone besucht Langenberg

Wang Shaopo, genannt Shi Yan Po, imLangenberger „Shaolin Kultur Zentrum“ beim Training mit dem Doppelmesser
Wang Shaopo, genannt Shi Yan Po, imLangenberger „Shaolin Kultur Zentrum“ beim Training mit dem Doppelmesser
Foto: Shaolin-Zentrum
Was wir bereits wissen
Chinesischer Shaolin Meister Shi Yan Po gibt sich in der Senderstadt die Ehre.

Langenberg.. Shaolin ist eine aus China stammende Form des Kung Fu und zählt dort als wichtiges Kulturerbe. Aber nicht nur im Reich der Mitte wird diese spezielle Kampfkunst, die auf einen buddhistischen Mönchsorden zurückgeht, groß geschrieben. Auch in Langenberg werden Schülerinnen und Schülern im „Shaolin Kultur Zentrum“ Werte des traditionellen chinesischen Kampfsportes vermittelt.

Lernen von dem Besten

Vor kurzem freuten sich die Langenberger über hohen Besuch. Shi Yan Po, Meister der 34. Shaolin Generation, reiste eigens aus China an. Über mehrere Wochen unterstützte er Thomas Malz, Leiter des Langenberger Zentrum, bei seinen abendlichen Unterrichtsstunden. Die Schüler durften sich während dieser Zeit über beeindruckende Einblicke in das „Sanda“ freuen. Sanda bedeutet „freier Kampf“ und vereint herkömmliches Kickboxen mit traditionellen chinesischen Techniken. Neben Schlägen und Tritten sind beispielsweise auch Würfe erlaubt. Außerdem wurde mit dem sogenannten Shaolin Doppelmesser geübt und die Schüler erlernten die „Shaolin Shuang Bi Shou“ Technik.

Nachdem viele Fertigkeiten verbessert und neue Erfahrungen gesammelt wurden, stand auch etwas Freizeit auf dem Programm. Neben einigen Ausflügen in die nähere Umgebung besuchte man kurzfristig auch das Shaolin Zentrum in Leverkusen sowie den Kölner Dom und den Fernsehturm in Düsseldorf. Bereits zwei mal war Wang Shaopo, so sein weltlicher Name, zu Gast in der Senderstadt. Nach 2001 und 2004 legten die Langenberger auch in diesem Jahr viel Wert darauf, ihm die deutsche Kultur ein klein wenig näher zu bringen.