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In der Eliteklasse etabliert

07.04.2009 | 17:17 Uhr

Queue-Virtuosen des BSV beenden die Saison mit zwei Siegen und dem Sprung auf Platz fünf

Einen großartigen Saisonabschluss verschafften sich die Billard-Asse des BSV Velbert. Der Spielplan hatte ihnen ein Heimfinale beschert: Die beiden letzten Spiele in der Dreiband-Bundesliga waren nämlich im Billardheim Am Buschberg angesetzt. Und die Niederberger nutzten den Heimvorteil und gewannen gleich beide Spiele. Den ATSV Erlangen bezwangen sie mit 6:2, gegen Absteiger BC Frankfurt gewann sie tags darauf mit 8:0 noch deutlicher.

Dank dieser beiden Siege klettern die Velberter Queue-Virtuosen in der Abschluss-Tabelle noch vom siebten auf den fünften Platz. Eine starke Leistung: Der BSV hat sich einmal mehr als etablierte Größe in der nationalen Elite-Liga erwiesen.

Mit dem ATSV Erlangen hatten die Velberter noch eine Rechnung offen. Denn das Hinspiel hatten sie mit 2:6 verloren. Nun nahmen sie mit dem gleichen Ergebnis Revanche. Dabei zeigte Thorsten Anders dem Erlangener Bundesliga-Debütanten Moustafa Abdallah die Grenzen auf und siegte an Nummer drei ganz klar 40:11 in 29 Aufnahmen.

Volker Simanowski, der zu Beginn der Rückrunde wegen Verletzung nicht spielen konnte, hat nichts von seiner Form eingebüßt und spielte an Nummer vier ebenfalls souverän gegen Hans Latza ebenfalls souverän - wenngleich er für die letzten zwei Bälle beim 40: 23 gleich neun Aufnahmen brauchte. Das machte aber nichts, da er zuvor 38 Bälle in 28 Aufnahmen geschafft hatte.

Eggers steigert sich

Die Partie am Spitzenbrett zwischen Jens Eggers und Andreas Efler war bis zur 26. Aufnahme sehr ausgeglichen. Beim Stand von 27:26 ging es in eine kurze Pause. Danach kam Eggers in Fahrt und ließ Efler keine Chance mehr.

In acht Aufnahmen machte die Velberter Nummer eins die „fehlenden” 23 Punkte und gewann somit 50:31 (34 Aufnahmen). Einzig Henk Habraken konnte trotz eines nicht so schlechten Schnitts von 1,241 gegen Michael Puse nichts ausrichten und unterlag dem deutschen Top-Spieler mit 36:50 (29 Aufnahmen).

Am drauf folgenden Tag stellte sich Absteiger BC Frankfurt am Buschberg vor – und unterlag wie im Hinspiel in Hessen mit 0:8. Dabei erzielte Eggers an Nummer eins bei seinem 50:28 (37)-Erfolg über Schiweck mit 1,351 den besten Schnitt des Tages. Die Höchstserie schaffte zwar der Frankfurter Stavrakidis mit neun Bällen, doch es reichte nicht gegen Anders, der glatt 40:25 (31) gewann. Auch Simanowski setzte sich gegen Stramann mit 40:20 (38) klar durch Und Habraken wetzte die Scharte der Niederlage vom Vortag aus und schlug Köstner mit 50:26 (44).

Ulrich Tröster

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